Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)

Andrássy, I.: Freilebende Nematoden aus dem Bükk-Gebirge

mesonyctius hingegen nur 7 — 10, die weiter voneinander entfernt stehen (»supplements not con­tiguous«). Die Weibchen sind schwerer zu unterscheiden. Das Schwanzende der Weibchen ist bei D. bastiani immer abgerundet, bei mesonyctius aber meist fein zugespitzt. D. mesonyctius wurde an verschiedenen Stellen des Bükk-Gebirges gesammelt und kam im Mulm unter Baumrinde, im Schleimfluss einer gestürzten Buche, im gelben Wasser einer Buchenhöhle und im Periphyton des Szilvás-Baches vor. Ausserdem wurde sie im Fényesfürdőer Teich neben Tata gefunden. Sie ist also eine nicht wählerische, ubiquiste Form. Für die Fauna Ungarns ist die Art neu, doch ist es möglich, dass ein Teil der Tiere, welche im Verzeichnis von So ós (1943) als D. bastiani erwähnt wurden, zu D. mesonyctius gehört. Wahrscheinlich ist auch der von Da day (1897) aus dem Balaton-See beschriebene D. bastiani var. longicaudatus mit mesonyctius synonym. Ein Weibchen mit einem Ei fand ich nur im April, junge Tiere im April und Mai, bezw. auch im September (Probe 6.). Sexualziffer : 70. 12. Dorylaimus hofpiänneri Menzel 1914. (Syn. Dorylaimus tenellus Thorne & Swanger 1936.) Fundorte : 48 (3 $,2 <J, 5 juv), 115 (1 <J, 1 juv). Insgesamt 3 Ç, 3 <J, 6 juv. Masse : $ (n = 1 ), L = 1,666 mm, a = 35, b = 5,4, с = 5,7, V = 44,5%. - $ (n = 2), L = 1,450-1,473 mm, а = 34,5-35,1, b = 4,0-4,3, с = 51,8-75,1. - juv (n = 1), L = = 1,341 mm, а = 36,8, b = 4,2, с = 80. Kopfende nicht abgesetzt. Kutikula dünn, mit schwacher Längsstreifung­Mundstachel 16,5 /и lang. Ösophagus bei 53,7—58% seiner Länge erweitert. Das Rectum des Weibchens etwa l,5mal länger, als die anale Breite. Prärectum länger als das Rectum. Schwanz beim Weibchen lang, zugespitzt. Männchen mit 15 Präanalpapillen, die eng nebeneinander stehen. Spicula 36,4—48 [i lang. Schwanz beim Männchen kurz, abgerundet, bei einem Männchen (Probe 115.) sogar auffallend kurz (c = 75,1). Thorne & Swanger beschrieben eine D. hofmänneri sehr nahestehende Art, uzw. D. tenellus T h. & S w. Nach ihrer Beschreibung unterscheidet sich diese Art von D. hofmänneri nur dadurch, dass »lip region truncate, set off by slight depression« (bei hofmänneri : »lip region rounded, not set off in any manner«). In den übrigen Merkmalen stimmen beide Arten mitein­ander völlig überein. Bei den Exemplaren aus dem Bükk-Gebirge konnte ich nun feststellen, dass der Kopf beide Formen zeigt, wenn man ihn in verschiedener Lage betrachtet, weshalb also D. tenellus als Synonym zu D. hofmänneri zu stellen ist. D. hofmänneri Menzel ist hauptsächlich terrikol, findet sich aber auch aquatil. Scheint in Gebirgsgegenden häufiger (bis 2700 m) zu sein, als in der Ebene. In Europa überall häufig, aber auch in Amerika vorhanden. Ich sammelte die Art im Bükk-Gebirge in sandiger Erde und in feuchten Moospolstern , fand aber nie Weichben mit Eiern. Junge Tiere wurden in beiden Proben im Mai gefunden. D. hofmänneri ist für die Fauna Ungarns neu, 13. Dorylaimus- monohystera de Man 1880. Fundort: 101 (1 $). Masse : Ç, L = 0,969 mm, a = 31,5, b = 4,9, с = 31,5, V = 28,9%. Ösophagus bei 60% seiner Länge erweitert. Prärectum l,5mal länger als die anale Breite. Schwanz dorsal etwas gebuchtet. Vulva auffallend vorderständig. Mit einem reifen Ei. Eigrösse : 84,0 ^ x 25,2 /и. D. monohystera de Man ist eine kosmopolitische Árt, die in der Erde vorkommt, aber nicht häufig ist. In Ungarn wurde sie bisher nur von Soós(1940) im Sphagnum-Moor von Lesenceistvánd gefunden. Ich selbst sammelte nur ein einziges Exemplar im Bükk-Gebirge aus einer Wald-Erdprobe (950 m), in Gesellschaft typisch moosbewohnender Arten. • 14. Dorylaimus parvus de Man 1880. Fundorte : 27 (3 $), 37 (1 juv), 41 (1 $,2 4 juv), 42 (1 juv), 76 (1 <J). 90 (1 1 juv). Insgesamt 5 $, 3 7 juv. 24

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