Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)

Andrássy, I.: Freilebende Nematoden aus dem Bükk-Gebirge

Körpergrösse ziemlich veränderlich, ebenso die relative Länge des Ösophagus. Bei einem Weibchen ist die Kutikula 1,4 /л dick, G == 19,4%, Enddarm 2/ 3 der Analbreite, ich fand reife Eier nur bei zwei Weibchen (je- ein Ei). Masse : 67,2—70,0 /1 x 19,6 f.i . Diese beiden Weibchen wurden in den Proben No 33. und 116. gefunden, also im April und August, während die jungen Tiere im Mai und September gefangen wurden. Nach den Angaben der Literatur wurden junge Tiere vom Frühling bis zum späten Herbst gefunden, doch fand ich keine Anmerkungen darüber, in welcher Jahreszeit die jungen Tiere in demselben Gebiet erscheinen. Es ist möglich, däss A. primitivus zwei Fortpflanzungsperioden besitzt, eine im Frühling und eine im Spätsommer. Ob die Fortpflanzung parthenogenetisch oder zweigeschlechtlich erfolgt, können erst weitere Beobachtungen entscheiden. Die Männchen scheinen im Bükk-Gebirge aber sehr selten zu sein, da ich im ganzen nur ein einziges männliches Exemplar finden, konnte. Die Schwanzform von A. elegáns ist sehr veränderlich. Ich fand weibliche Exemplare mit längerem, abgerundetem Schwanz und solche mit allmählich oder scharf zugespitztem, kürzerem Schwanz .(der Schwanz des Männchens besass ebenfalls ein feines Spitzchen). Auch die Körperlänge ist stark variabel. Micoletzky (1925) unterscheidet eine grössere und eine kleinere Form, doch findet man unter ihnen auch Übergangsformen, wie die meine Beobachtungen zeigen. A. primitivus de Man ist die häufigste und am besten bekannte Art der Gattung Alaimus, in der Erde und im Süsswasser gleichmässig häufig. Die Art dringt bis in Höhen von 3000 m vor, wurde aber anderseits auch in Tiefen von 60 — 310 m im Genfer See gefunden. Sie ist eine nicht wählerische, kosmopolitische Art. Nach dem Verzeichnis von Soós (1940) ist die Art aus unserem Gebiet bisher nur vereinzelt bekannt, doch dürfte sie auch hier zu den häufigeren Arten gehören. Im Süsswasser fand ich A. primitivusbisher noch nicht, in Moos­polstern und Walderdproben dagegen ziemlich häufig. Die Art scheint Moos zu bevorzugen und sowohl in trockenem als auch feuchterem Moos gleichmässig häufig zu sein. 4. Alaimus thamugadi Ma up as 1900. (Abbildung 2 a-b.) Fundort : 58 (1 $). Masse : 9, L = 1,422. mm, a = 45,4, b = 5,8, с = 10,5, V = 35,5%. Kopfende abgerundet, ohne deutliche Papillen. Kutikula mit unregelmäßige Längsstreifung. Ösophagus bei 70,6% seiner Länge erweitert. Rectum kürzer als die anale Körperbieite. Weibliche Gonade unpaarig, postvulvar. Mit einem langen Ei : 99,2 [л x 24,0 /и. Ei 3,1 mal so gross wie die Körperbreite. Schwanz gleichmässig verjüagt, spitzig endigend. Im Schwanz ist die von Ma upas als »Darmblind: ;ack« bezeichnete Bildung vorhanden. Deswegen und auf Grund der Form des Ösophagus halte ich das von mir untersuchte Exemplar für identisch mit A. thamugadi M a u p a s. Leider konnte ich aber bisher das vorliegende Tier nicht mit der Originalbeschreibun.g von M a u p a s vergleichen. M a u p a s beschrieb A. thamugadi aus Algier vuzw. als eine terrikole Art. Micoletzky fand 1922 ein jugendliches Exemplar in Steiermark in einem Moospelster, das er für identisch mit A. thamugadi hie't. Das v„ri egende weibliche Exemplar aus dem Bü<k-Gebirje wurde in einer Erdprobe au" einer Wiese am Bachufer gefunden. Die Art ist für die Fauna Ungarns neu. 5. Ironus ignavus Bastian 1865. Fundort : 114 (1 $). Masse : 9, L = 1,548 mm, a = 47,4, b = 5,6, с = 3,2. Ich konnte nur ein einziges Exemplar dieser Art finden, uzw. in feuchter Erde neb:n dem Abfluss der Zoltán- Quelle. Es ist vollkommen typisch gebaut. 2* 19

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