Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1951)
Melichar, L.: Monographie der Cicadelliden. V
106 •24. MICROGONIELLA ILLUSTRIS Sign. Tettigonia illustris Sign., Tettig. II, p. 11, 157, pl. 1, fig. 10 (1854). Oberseite schwarz, Scheitel stumpfwinkelig, eine Makel auf der Scheitelspitze, eine schmale Querbinde vor den Augen, eine in der Mitte unterbrochene Querbinde auf dem Pronotum und zwei schräge Striche auf den Flügeldecken weiss. Der vordere Strich Hegt in der Basalhälfte und zieht von aussen nach innen und vorne, beiderseits abgekürzt, der zweite hinter der Mitte liegt in entgegensetzter Richtung, d. i. von aussen nach innen und hinten, gleichfalls beiderseits abgekürzt. Hinterleib rot, Beine blassgelb. (Sign.). Länge: 6 mm. Brasilien: San Paolo (Sign.). 25. MICROGONIELLA FLAVOAPICATA n. sp. Scheitel schwarz, mit zahlreichen gelben Flecken und Punkten in symmetrischer Anordnung: auf der Scheitelspitze eine schiingenförmige Zeichnung, auf jeder Seite derselben ein querliegender, halbki •eisförmiger (kommaförmiger) Strich, auf der Scheibe vier in ein Viereck gestellte Punkte, nach aussen von diesen ein Punkt, in welchem die Ocellen liegen, am inneren Augenrande eine vom und innen etwas blä.ulichgrüne Quermakel und am Hinterrande ein zum Ocellenpunkt ziehender, zuweilen mit diesem verbundener Querstreifen. Stirn grünlichgelb, sämtliche Nähte schwarz, zwei Längslinien auf der Stirnmitte, welche nach unten aneinander genähert, parallel bis zum Clypeus, spitzig auslaufend herabreichen, nach oben etwas divergieren und jederseits des schwarzen Scheitelpunktes in den schwarzen Scheitel einmünden, zu jeder Seite dieser Binde befindet sich noch eine unten stark verkürzte Längsbinde. Pronotum olivengrün, mit symmetrischer schwarzer Zeichnung, welche aus zwei Querlinien auf jeder Seite, einer auf das Schildchen verlängerten und daselbst knopfförmig angeschwollenen Längslinie besteht. Der schwärzliche Vorderrand ist mit einer Reihe von gelben Makeln besetzt, Flügeldecken olivengrün, die Adern, die Schlussrand- und Costal randa der, sowie die Clavusnaht schwarz, so dass die Flügeldecken schwarz gestreift erscheinen; im pechbraunen Apikaiteil eine breite, orangegelbe Querbinde. Flügel rauchbraun. Unterseite und Beine grünlichgelb? Hinterleibsrücken •schwarz. Länge: G mm. Schulterbreite: 2 mm. Brasilien: Esprito Santo (Mus. Dresden).