Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1951)

Melichar, L.: Monographie der Cicadelliden. V

107 26. MICROGONIELLA RUBRI CAUDA Sign. Tettigonia rubricauda Sign., Tettig. II, p. 351, 199, pl. 11, fig. 16 (1854). Scheitel grünlich gelb, mit zwei schmalen Querbinden, die vor­ik're Binde zieht auf die grünlichgelbe Stirn (Stirnseitenrand) bis zum Clypeus herab und verbindet sich mit der gegenseitigen Binde, auf der Scheitelspitze drei schwarze Punkte, von welchen der mitt­lere auf der Scheitelspitze gabelig geteilt ist, die Gabeläste parallel zueinander auf die Stirnmitte herabziehend, die Seitenpunkte de» Scheitels verlängern sich gleichfalls bindenförmig auf die Stirn herab, sind .jedoch nach unten abgekürzt. Es sind somit auf der Stirn vier Längslinien in ein schwarzes Oval eingeschlossen (die Schenkel der Scheitelbinden). Clypeus und Wangen grünlichgelb. Pronotum grün, mit zwei schmalen geraden linienförmigen schwarzen Querbinden, die vordere dem grünlichgelben Vorderrande, die hin­tere dem Hinterrande genähert. Schildchen grünlichgelb, mit zwei gelben, schwarz gerandeten Punkten auf der Basalmitte. Flügel­lecken olivengrün, mit schwarzen Adern und einer orangegelben Querbinde vor der Apikaispitze, vorn durch eine schwarze Quer­inie, hinten durch den breiten schwarzen Apikaisaum begrenzt. Brust gelb, mit schwarzen Makeln, Beine rötlichgelb. \ Genitalplatten spitz dreieckig, fast die Spitze des kurzen hinten abgerundeten Pygophors erreichend, gelb. $ Genitalsegment verlängert, hinten in der Mitte in eine kurze, scharfe Spitze ausgezogen. Länge: 5 mm. Schulter breite: 1.5 mm. Paraguay (Sign.); Brasilien: San Paolo (Mus. Prag, Mus. Brüssel), Rio de Janeiro (Mus. Paris; Coli. m.). 27. MICROGONIELLA FL A V OLINE ATA Sign. Tettigonia flavolineata Sign., Tettig. III, p. 791, 367, pl. 24, fig. 11 (1855). Kopf grünlichgelb, auf dem Scheitel eine schwarze Querbinde hinter der Scheitelspitze, deren äussere Enden auf die Stirn binden­förmig herabziehen und sich auf dem schwarzen Clypeus mitein­ander unter einem spitzigen Winkel verbinden. Von der Mitte der Scheitelbinde zieht eine nach unten abgekürzte schwarze Binde bis ungefähr zur Mitte der Stirn, so dass auf der Stirn drei schwarze Längsbinden (bei rubricauda vier) auftreten. Auf der Scheitelspitze entstehen durch die Mittelbinde zwei gelbe Fleckchen, welche von

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