Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 40. (Budapest 1947)
Kolosváry, G.: Die Balaniden der Adria
55 II. Biologische Gliederung an ausgesetzten Stellen. 1. Spritzzone der grössten Flut bis Spritzzone der niedrigsten Flut. 2. Mittelzone; zwischen den Spritzzonen der niedrigsten Flut und dem höchsten Ebbe-Wellenschlag. 3. Untere Zone; zwischen höchstem und niedrigstem Ebbe-Wellenschlag. 4. Niedrigste Ebbe-Niveau-Zone. 5. Untergetauchte Region. Die Zonen über der Mittelzone nenne ich nach der Dominanz der Cirripedien-Genera Chthamaleta, die Mittelzone Balaneta und die untere Zone Balaneta II, oder Mytileta, nach jenen Organismen, welche dort dominierend vorkommen. 5. Bucht von Cattaro. Ich untersuchte Patellen und kleine Mytilen (in einer Grösse von 45.5 X 30 mm bis 11 X 24 mm, die nicht mit Mytilus minimus zu verwechseln sind). Das Material stammt aus der Bucht von Kattaro, Ercegnovi und wurde von K. Mairowsky im September 1923 gesammelt. Ich vergleiche dieses Material hier mit dem in Split gesammelten. Der erste Teil des Materials enthält 756 Patellen und 400 Mytilen, der andere 781 Patellen und 315 Mytilen. Von den 756 Patellen waren bei Ercegnovi nur 40 mit Chthamalus stellatus stellatus (Poli) fonna typica besiedelt, von den 400 Mytilen nur 5. Von 781 Patellen waren 98 mit Chthamalus besetzt, während von den 315 Mytilen 195 Exemplare reiche Kolonien der Art Balanus amphitrite communis trugen. An 40 Patellen aus der Bucht von Kattaro konnte ich insgesamt 156 Individuen von Chthamalus stellatus stellatus zählen. Diese waren aber sehr klein, nicht gutentwickelt, in einer maximalen Grösse von 3.5 mm Durchmesser. Auf 98 Patellen von Split waren insgesamt 265 Chthafnalus-Individuen vorhanden, die mächtiger und grösser waren als die ersteren und deren maximale Grösse 4—5 mm im Durchmesser betrug. Auch die Patellen waren in der Bucht von Kattaro und bei Split nicht gleich gross. Die ersteren besassen eine maximale Grösse von 5X4.9 cm, die letztere 3.4X2.9 cm. Unter den besiedelten Patellen aus der Bucht von Kattaro waren nur 1—2 Exemplare von Patella lusitanica vorhanden, in dem Ma-