Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)

Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Adria bei Split (Spalato)

62 Die Tiere waren farblos, durchscheinend, mit zarter Streifung: der Pellicula. Entlang der Querstreifen feine, stark lichtbrechende Granula, welche oft etwas gelblich erschienen. Sie waren nie so stark erhaben, wie es aus K a h Is Zeichnung (Kahl, 1935, S. 724, Abb. 27) zu entnehmen ist, an welcher sie weniger den Anschein von den. Abb. 1. Kontrahiertes Exemplar von Vorticella perlata Kahl, 300fach. im Text erwähnten subpelliculären Gebilden (1. c. S. 736) erwecken, son­dern eher den von an der Oberfläche sitzenden Granula. Nach Fixie­rung mit konz. Sublimat werden diese gelblichen, stark lichtbrechen­den Granula dunkelbraun. Der lange, bandförmige Kern enthielt längliche, schmale Binncn­körperchen, welche nach Sublimat-Fixierung auch ungefärbt gut zum Vorschein kamen. Den Stielmuskel umgibt eine sehr feine Körnchenmembran. Die Tiere waren 50 u lang. Der Durchmesser des Peristoms be­trug 75 ja. Die kontrahierten Tiere zeigten im optischen Längsschnitt eine sehr charakteristische Herzform. Vorticella subconica sp. n. (Abb. 2). Die neue Art sass am Oberflächenhäutchen eines kleinen Aqua­riumbeckens. Der Körper war breit konisch mit etwas ausgebreitetem Peristomsaum. Der Rand des Peristomsaumes ist schmal wulstig ver­dickt. Der sehr breite Diskus legt sich deckeiförmig über den Schlund und lässt nur eine schmale Öffnung frei. Er bleibt nur selten flach, sondern ist meist höckerartig ausgebildet. Die Cilién des adoralen Kranzes sind auffallend lang. Die Pellicula ist zart quergestreift. Entlang der Streifen befinden sich in Querreihen angeordnete feine, stark lichtbrechende Granula. Das Protoplasma ist schwach* grünlich-gelb. Unter dem Mikro­skop wird die gelbe Farbe unter der Einwirkung der Wärmestrahlen.

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