Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Adria bei Split (Spalato)
83 und des Druckes intensiver, der grünliche Ton verschwindet und die lichtbrechenden Granula nehmen an Grösse stark zu. Nach Fixierung mit konz. Sublimat werden die Tiere braun. Der Pharynx liegt fast horizontal. Er ist verhältnismässig kurz, aber stark erweitert, besonders während der Nahrungsaufnahme, wenn der deckelartige Diskus etwas emporgehoben wird. In eine etwas zugespitzt ausgezogene Ausbuchtung des Schlundes mündet die Pulsationsblase durch Vermittlung eines kurzen Ausführungskanales. Die Pulsationsblase ist nur selten zu sehen, da sie äusserst langsam und selten pulsiert, doch sind die Tiere nicht sehr deckglasempfindlich und können unter dem Mikroskop lange beobachtet werden. Die sich abschnürenden Nahrungsvakuolen bleiben längere Zeit hindurch mandelförmig und runden sich erst nach mehrmaliger Zirkulation ab. Ihr Inhalt besteht aus amorphem Detritus. Der Kern ist lang bandförmig und liegt ungefähr an der Grenze des Ento- und Ektoplasmas. Die Länge des Körpers betrug 45—50 der Durchmesser des Peristcms 55 ju. Der Stiel erreichte die 4—5facbe Körperlänge. Vaginicola crystallina Ehrbg. Obzwar Kahl für eine vollständige Abtrennung der Meeresund Süsswasserinfusorien eintritt und auch die von verschiedenen Autoren im Meere gefundenen Formen von Cothurnia crystallina ( = Vaginicola crystallina ) für eine besondere Art hält, möchte ich die im Abb. 2. Vorticella subconica sp. n., 300fach.