Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1943)

Kolosváry, G.: Cirripedia Thoracica in der Sammlung des Ungarischen National-Museums

Wenn wir nun eine Rekonstruktion der Umwelt dieser fossilen Arten geben wollen, so müssen wir in erster Linie den Ansiedlungs­oberflachen Beachtung schenken. Für alle diese Arten sind ver­schiedene Anheftungsoberflachen, bezw.-objektc charakteristisch, was ein Beweis dafür ist, daß sie in verschiedenen Biotopen gelebt haben. Eine Rekonstruktion der damaligen vertikalen Biozönose ist folgende: Das Vorkommen der verschiedenen Arten-in verschiedenen Stein­gruben und Örtlichkeiten scheint, wenn wir die allgemeine Grenz­epoche zwischen Oligozän und Miozän annehmen, nur ein Beweis für verschiedene Facies zu sein. Außer den als Wirtstieren dienenden Ansiedlungsobjekten sind noch die LepraZia-Bryozoen und Serpulen als Assoziationsmitglieder zu beobachten, was ein Beweis dafür ist, daß diese Arten im allgemeinen im flachen Wasser gelebt haben dürften. Das Vorkommen auf Geröllsteinen ist aber merkwürdig, da heute so große Baladinen, wie z. B- Balanus coneavus che sapeakensis nicht in größerer Anzahl auf Geröllsteinen leben können, da dies infolge der Brandung unmöglich erscheint. Bei Budafok muß im Oligozän­Miozän eine stille Bucht gewesen sein, wo sich die Brandung nicht auswirken konnte. Zonen. Arten. Ansiedliingsflächen. Oberste Region der Ge­zeitenzone Baianus concaous chesa­peakensis Geröllsteinstrand. Ebbe-Niveau Baianus concaous glypto- Pecten, Ostrea, Geröll­goma und concaous steinstrand. concaous Felsen, tote Echiniden. Baianus pictus Ostrea lurida, Anomia Baianus crenatus ephippium und Goldfussi, j Baianus concaous Oberste, untergetauchte Baianus crenatus Ostrea, Anomia, Baianus. Region Baianus concaous glypto- Pecten, Ostrea. goma Balanus improvims Pecten. Tieferes Wasser Balanus hungaricus Riesen —Pecten. i

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