Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1943)
Kolosváry, G.: Cirripedia Thoracica in der Sammlung des Ungarischen National-Museums
VIL Zusammenfassung. 1. Es werden neue Fundorts-, Assoziations- und Tiefenverbreitungsangaben über 10 Lepadomorphe und 109 Balanoraorphe, einschließlich Verrucomorphe Cirripedien festgestellt. 2. Morphologische Bemerkungen werden für folgende Arten und Unterarten gegeben: Chthamalus stellatus fragilis, Chthamalus Challengeri Challengeri, Chthamalus Dalli, Chthamalus malayensis, Chthamalus Pilsbryi, Balanus improvisus, Balanus laevis nonsulcatus Balanus balanoides, Balanus hesperius laevidomus, Balanus hesperius laevidomiformis, Balanus flosculoides, Acasta cyathus, Elminius modestus var. molluscorum, Creusia spinulosa f. duodecima, Tetraclita radiata Wagneri, Tetraclita rosea und Chelonibia patula. 3. Gegenüber der Kosmopolität der Lepadomorphen w T urde festgestellt, daß. 1. die Verbreitung der Balanomorphen durch den Schiffsverkehr Veränderungen erleiden kann, daß 2. einige Arten als LokalArten auf ihre Heimat beschränkt bleiben und daß 3. zwischen größeren Gebieten sogennannte verbindende Arten vorhanden sind. 4. Über die Gesetzmäßigkeiten in der Anheftung der Cirripedien an ihre Wirtstiere wurde festgestellt: Bei den Lepadomorphen gibt es einen biologische Zusammenhang zwischen Tiefen-und Horizontalverbreitung, sowie den Ansiedlungsoberflachen. 2. Bei Verruco- und Balanomorphen gibt es einige Gruppen, die an Uferfelsen, Mollusken, Schiffsböden oder Korallentiere gebunden sind. Einige Arten besitzen für die Art charakteristische spezielle Wirtstiere oder Anheftungsobjekte. Daraus folgt, daß die Larvenanheftung nicht nur ein akzidentelle, sondern auch eine aktive Lebenserscheinung ist. 5. Über die vertikale Verbreitung wurde festgestellt, daß die Le pas-Arten hauptsächlich an flottierenden Objekten sitzen. In der abyssalen Zone kommt nur Scalpellum scalpellum vor (bis 375 m im Atlantik und im Mittelmeer). — Die Balanomorphen sind in drei Gruppen einzuteilen: I. Verbreitung über 1 m, II. in einer Tiefe von 1 m und III. unter 1 m. In der abyssalen Zone kommen 16 Arten vor, die in unserer Arbeit erwähnt werden. 6. Einige fossile Arten werden besprochen. Rekonstruktion der ungarischen Fundstellen in Budafok. 8