Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1943)

Kolosváry, G.: Cirripedia Thoracica in der Sammlung des Ungarischen National-Museums

Chthamalus Challengeri Challengeri (Abb. 17). Sehr variabel. Mitunter kommen auch ganz niedrige Operkular­lamellen vor. Besonders groß ist die Variabilität bei den Scuta. Die Terga besitzen einen schmalen Unterteil und variieren ebenfalls stark. Abb. 17 und 18 stellen die Operkuiarlameilen von Exemplaren aus Panama (Abb. 18) und Nordwestisland (Abb. 17) dar. Es ist interessant, daß diese Variabilität gerade bei den Exemplaren aus Panama und Island vorkommt, Chthamalus Dalli (Abb. 19). Ein Exemplar gefunden, welches als Extremform aufzufassen ist und mit den gewöhnlichen Variationsmittelwerten durch Übergangs­formen verbunden ist. Bischer war jedoch diese Exiremform unbe­kannt. Sie besitzt ein mächtiges, quadratförmiges, überhaupt sehr breites Tergum, welches in der Mitte keine Grube, sondern eine trianguläre Wölbung aufweist. Das Scutum zeigt eine gut entwickelte Adduktorencrista, welche vom Apex bis zur Basis verläuft. (Santa­Barbara, auf Septifer bifurcatus). Chthamalus malayensis (Abb. 20). Das Tergum besitzt sehr dünne und enge, basiscutale Ecken. (Victoria, auf Siphonaria denticulata). Chthamalus Pilsbryi (Abb. 21 und 22). In Abb. 21 (ganz oben) sehen wir die Operkularlamellen nach HIRO (Typ). Die drei unteren Lamellen-Paare gehören Exemplaren an, welche aus Neuseeland stammen und starke Variabilität zeigen. Da diese Varietäten durch Übergangsf armen mit dem HIRO'sehen Typ verbunden sind, kann keine Rede von einer neuseeländischen Unterart sein. Ebenfalls aus Neuseeland fand ich auch noch andere Variations formen, die in Abb. 22 dargestellt sind. Balanus improvisus (Abb. 4). Ein Exemplar, dessen Tergum einen auffallenden, sehr dünnen Sporn besitzt und in der Längsrichtung stark verlängert ist. Das Scutum besitzt nur eine Adduktorencrista und eine mehr oder minder tiefe Depressorengrube für den Musculus depressor scuto­rum. Fundort unbekannt, die saßen auf Ostrea virginica.

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