Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1943)

Kolosváry, G.: Cirripedia Thoracica in der Sammlung des Ungarischen National-Museums

Balanus laevis nonsulcatus (Abb. 6). Der Unterschied gegenüber dem typischen Balanus laevis besteht in der Innenfläche der Operkularlamellen. Das Tergum ist länger, d. h. höher gewachsen als beim Typ. Auf der Innenfläche des Scu­tums fehlt die Adduktorencrista und die Grube für den Musculus depressor scutorum ist nur unbedeutend. (Chile, auf Mytilus chorus). Balanus balanoides (Abb. 7). Die Abbildung stellt eine Extrem va riante der Operkularlamellen dieser Art dar. Balanus hesperius laevidomus (Abb. 8). Ein Exemplar aus Ignape auf Ostrea parasitica in Gesellschaft von Lithodomus mit einem extrem abgeflachten Scutum und einem relativ mächtigen Tergum. Balanus hesperius laevidomiformis (Abb. 9). Balanus hesperius laevidomus nahe stehend. Der Hauptunter­schied liegt in der doppelten Adduktorencrista und Adduktoren­grube. Das Tergum besitzt im Gegensatz zu Balanus hesperius laevi­domus einen sehr dünnen, winzigen Sporn. Die Innenseite der Mauerkronenlamellen, uzw. besonders am Rostrum ist merkwürdig gerippt. Diese Rippung fehlt nämlich in der Mitte und ist an der Seite am stärksten ausgebildet. (Punta Partilla bei Panama, auf Linatella Egmanni). Balanus flosculoides (Abb. 10). Das Tergum der Operkularplatten ist würfelähnlich und sehr dick. Ein vollständiger Sporn ist nicht zu erkennen. Apex sehr stumpf und mit starken Kanten versehen. Für das Scutum ist die sehr tiefe Depressorengrube und ein langer Adduktorenkiel charakteristisch. Aus Abb. 10, in welcher die Ergänzungslinien der Operkularplatten der Art Balanus flosculus angegeben sind, kann man ersehen, daß die Operkularplatten der neuen Art gut von den Operkularplatten der Art Balanus flosculus abzuleiten sind. Die Reduktion zeigt, daß hier eine Abscheidungserscheinung vorliegt. Die neue Art ist auch Balanus cariosus (s. HIBO: Akkhesi-Bay, p. 224) ähnlich. Mauerkrone ist oval, in vertikaler Richtung abgeflacht. Fundort: Japan, leg. SAEMON 1830, auf Umbonium giganteum.

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