Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Szelényi, G.: Über die Chalcididen-gattungen Arthrolysis Först. und Picroscytus Thoms. (Hym.)

thrediniden Cephus pygmaeus L. und Trachelus iabidus FB. (mit Collyria calcitrator GRAV.) im Kaukasus gezogen. Im Jahre 1919 wurde von MASI (p. 162) das Auffinden von Arthrolysis (sie!) scabricula in Italien (Insel Giglio) berichtet und zugleich einige Bemerkungen hinzugefügt, wie über das Fehlen einer scharf umrissenen dunklen Wolke unter dem Marginalnerv (die Flügel nur gleichmäßig angelaufen), über die wahrscheinliche 3 Glied­rigkeit der männlichen Fühlerkeule, ferner über den leichten Ver­lust der Behaarung auf der Stirn, bzw. an den Seiten des Abdomens. Im Jahre 1920 wurde die Angabe BORODIN'S durch GAHAN (p. 12) unter dem Namen Arthrolysis wiederholt, mit der Bemerkung daß der Parasit in Nordamerika bis dahin nicht aufgefunden wurde. Im Jahre 1923 veröffentlichten GAHAN und FAGAN ihre hochbe­deutsame Arbeit über die Gattungen und Gattungstypen der Chal­cididen, in der sie sich auf Grund der nunmehr tatsächlich vorhan­denen Isogenotypie für den Standpunkt DALLA TORRE'S entschieden und Picroscytus als Synonym von Arthrolysis erklärten. Im Jahre 1926 beschrieb MASI (p. 143) seine Arthrolysis scab­ricula (1919) unter den Namen Picroscytus meridionalis, da er in­zwischen Gelegenheit gehabt hatte, Picroscytus scabriculus an Hand einiger in der Wiener Gegend aufgefundener Exemplare kennen zu lernen und dabei festzustellen, daß es sich hier um zwei zweifellos verschiedene Arten handelt, unter welchen die italienischen Exem­plare als Repräsentanten einer neuen Art betrachtet werden müssen. MASI gab in dieser Arbeit auch eine sehr gründliche Neubeschreibung von Pier, scabriculus in Form von Differentialdiagnosen. In dem­selben Jahr beschrieb er auch Picroscytus Ruschkae aus Formosa (p. 359ff). Gleichfalls im Jahre 1926 befaßte sich RIES (p. 290) mit Cephus pygmaeus L. und gab eine Liste sämtlicher bis dahin be­kannter Parasiten dieses Schädlings, in. welche er, sich nur auf die Angabe BORODIN'S stützend, auch Arthrolysis (sie) scabricula auf­nahm. Im darauffolgenden Jahre, 1927, befaßte sich MASI in einem längeren Aufsatz (p. 265ff) nochmals mit der Gattung Picroscytus und beschrieb vier weitere Arten dieser Gattung, uzw. sumatranus und Modiglianii aus Sumatra, indorum aus Indien, ferner birmanus aus Birma und gab zugleich eine Übersicht der bisher bekannten Arten. Der Autor bezweifelt, daß Pier, nigroeyaneus ASHM. und Arthrolysis Guyoni zu dieser Gattung gehören könnten, ferner daß die drei GiRAULT'schen Arten in der Tat drei verschiedene Arten seien und nicht bloß Formen ein und derselben Art. Unter den übrigen Arten lassen sich nach Ansicht des Autors zwei Gruppen unter-

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