Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)
Szelényi, G.: Über die Chalcididen-gattungen Arthrolysis Först. und Picroscytus Thoms. (Hym.)
scheiden, je nach dem, ob die Vorderflügel ein Speculum besitzen oder nicht. Die Männchen der ersten Gruppe besitzen ein auffallend wirtelhaariges Flagellum mit knotigen Gliedern und ein spateiförmiges Abdomen, während diejenigen der zweiten Gruppe ein gleichmäßig behaartes Flagellum haben und einen konisch zugespitzten Hinterleib. Nach MASI'S Ansicht entsprechen die beiden Gruppen, falls die Unterschiede in der Flügelbehaarung konsequent mit der Fühlerbildung der Männchen parallel gehen, zwei verschiedenen Gattungen, eine Ansicht, mit der auch ich vollauf einverstanden bin. Im Jahre 1930 wurde von SCHEGOLEV Picroscytus (sie) scabriculus abermals als Parasit von Cephus pygmaeus L. und Trachelus tabidus FB. festgestellt, uzw. wieder aus dem Kaukasus. Diesmal wurde der Parasit mit Microbracon abscissor NEES und Collyria puncticeps THOMS. gezogen. Die Imagines schlüpften zum größten Teil im Laufe des Monates Juni und nur wenige erschienen erst im August. Im Jahre 1934 beschrieb MASI (p. 17) Picroscytus albicrus aus Cyprus. Im Jahre 1936 wurde Picroscytus (sie) scabriculus NEES von MENOZZI aus Italien als Parasit des Curculioniden Lixus junci L. festgestellt und über die Freilassung größerer Mengen dieser Art zur biologischen Bekämpfung des genannten Schädlings berichtet. Diese auffallende Verschiedenheit der Wirte erscheint mir sehr bemerkenswert, zumal es sich um nur schwer unterscheidbare Arten ein und derselben Artengruppe handelt. Ein Vergleich von Exemplaren, die aus Cephus und Trachelus, bzw. aus Lixus gezogen wurden, wäre nach meiner Ansicht sehr angebracht. 3. Standpunkt des Verfassers. Wie aus der Literaturübersicht ersichtlich wird, gehen die Meinungen der verschiedenen Autoren in der Frage des gültigen Gattungsnamens außeinander. Allein, es finden sich schwerwiegende Gründe, die zu mindest im Falle der paläarktischen Arten für die Beibehaltung des THOMSON'schen Namens sprechen. Die oben wiedergegebene FöRSTER'sche Originaldiagnose läßt eine Antennenbeschaffenheit vermuten, die alles andere ist, als die von Pter. scabriculus NEES. Angenommen, daß sich FÖRSTER in Hinblick auf die Zahl der Ringglieder, sowie in der Behauptung, die Keule wäre ungegliedert, geirrt habe (das erste erscheint nicht ausgeschlossen, da das zweite Ringglied, speziell beim Männchen, ohne vorhergehende Mazeration fast unmöglich deutlich wahrzunehmen