Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Kretzoi, M.: Betrachtungen über das Problem der Eiszeiten. (Ein Beitrag zur Gliederung des Jungtertiärs und Quartärs)

M Damit ist nicht nur die jungterliär-quartäre Regress ions welle, sondern auch die mammalotype Nach welle faunistischer Entwick­tungsvorgänge zum Abschluß gekommen und wir stehen an der Schwelle der neuen (anthropotypen) Entwicklungswelle. 7. Schlußbetrachtungen. Zusammenfassend möchte ich noch kurz folgendes wiederholen: 1. Astronomische Faktoren können nicht primäre, noch weniger ausschließliche Ursachen von Klimaschwankungen sein. 2. KIimaschwankungen größerer Ausmaße sind aus den ver­schiedensten geologischen Epochen nachzuweisen, so außer den allge­mein bekannten aus Oberkreide-. Oberoligozän. Obersarmat, Dacium, Astium. abgesehen von solchen des Villafranchium und Mosbachium, die mil den alpinen Stadien, die als Günz und Mindel bekannt sind, zusammenfallen werden, inwieweit diese Klimaänderungen zu Temperaturerniedrigungen führten, die Vereisungen verursachten, ist hier ein Problem zweiter Ordnung. 3. Astronomische Faktoren führten gemeinsam mit vielfach eingreifenden Lokalfaktoren zu (gelegentlich bedeutenden) Schwan­kungen innerhalb der Hebungsmaxima, die z. B. zur Gliederung des letzten tektogenetischen Kältevorstoßes in Riß I —Ii-Würm T —III führten. 4. Mit Berücksichtigung sämtlicher Faktoren kann für die Zeit zwischen Torton und Jetztzeit folgende Chronologie (S. geol. Zeit­tafel) aufgestellt werden, die dem Erdgeschehen ebenso gerecht wer­den soll, wie den biologischen Entwicklungswellen. (In Anlehnung an KOBER gibt T. SZÁLAI (13, p. 113) eine schematische graphische Darstellung der Zusammenhänge zwischen Orogen und Entwicklung des Lebens die er auf Grund seiner Studien an fossilen Riesen­schildkröten für wahrscheinlich hält. Wenn wir nicht von Orogenen sprechen, sondern geokrate Perioden sagen, so gehen beide Versuche von demselben Grundgedanken aus.) Geologisch-Paläontologische Abteilung des Ungarischen National­museums, Budapest. SCHRIFTTUM. 1. MILANKOVIC, M.: Théorie mathématique des phénomènes thermiques pro­duits par la radiation solaire. (Paris, 1920.) — 2. MILANKOVIC, M.: Mathematische Klimalehre und astronomische Theorie der Klimaschwankungen. (Hdb. d. Klima­Annalfs Mus^i Nationnlis TTungurii-i XXXIV. t

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