Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Kretzoi, M.: Anchitherium aurelianense im ungarischen Miozän

LIN (1925) angegriffen. Sein Argument (daß nämlich in Deutschland sogar im Torton und Sarmat A-Reste von blesense-Größe gefunden werden konnten) diente zum Ausgangspunkt der Untersuchungen WEHRLI'S (1938), der gegenüber den vertikalen Rassen einer größeren geographischen Einheit die parallelen Rassenlinien verschiedener größerer Biotope festzustellen suchte. Nach ihm sind drei parallele Linien zu unterscheiden: 1. Große Rasse. — MAYET'S vier Größen stufen, gekennzeichnet durch rasche Größenzunahme und gegenüber den anderen Linien höhere Spezialisation. Verbreitung: Frankreich. 2. Normalrasse. — Bis ins untere Pliozän reichende Linie, ge­kennzeichnet durch langsamere Größenzunahme, bedeutend kleinere Endform (z. B. die sarmatische Form dieser Linie erreicht kaum die Abb. 1. Anchüherium aurelianense. P­—M 1 sin. (Nat. Gr.) Izbég, Andesittuf. Größe der Tortonform der großen Rasse) und merklich tiefere Spe­zialisationshöhe. Verbreitung: Süddeutschland (oberes Donaugebiel). Rhein lies s en. 3. Kleine Rasse. — Bis ins Sarmat reichende Linie kleinAvüchsiger Formen, die im Sarmat noch nicht die Größe der kleinsten Burdigal­form (blésense) der großen Rasse erreicht haben. Verbreitung: Schweiz und angrenzende Gebiete in Süddeutschland. Demnach kennen wir also eine sowohl dimensionell, als auch morphologisch in rascher Entwicklung befindliche westliche Gruppe (blésense, aurelianense s. str., hippoides = „race helvétienne", gri­uense n. = „race tortonienne" und ezquerrae), eine sowohl morpholo­gisch als auch dimensionell konservative Rhein-Oberdonau-Gruppe" und eine Gruppe von sehr konservativen Zwergformen aus der Schweiz (alpinum n.). Versuchen wir nun unsere Form in das hier gegebene Schema 2 Abgesehen von der burdigalischen Form von Winterhof West kann die ganze süddeutsche Gruppe als Rassenkreis germanicum n. zusammengefaßt, weiden.

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