Moesz Gusztáv - Soós Lajos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 28. (Budapest 1934)
Kubacska, A.: Pathologische Untersuchungen an ungarländischen Versteinerungen. IV. Erkrankungen der Wirbelsäule des Ursus spelaeus Rosenm.
36. Bw, NM, Inv. No £517, (S. Taf. XIV, Fig. 3). Die Trennungsflache zwischen den beiden V\ irbelkorpern ist noch erhalten. Die Wirbelkorper stehen ganz frei. Die Ankylose entstand durch die Verknocherung der rechten Prae- und Postzygapophysen. Links sind die Zygapophysen nicht verschmolzen. 37. Lw, NM, Inv. No X/520. Der Wirbelkorper der beiden Wirbel ist ventral durch einen diinnen, glatten Knochenmantel zusammengehalten, an welchem an zwei Stellen Geftifi- oder Nervenkanalbffnungen sichtbar sind. An der ventralen Seite des Corpus des caudalen Wirbels geht aus dem Knochenmantel links und rechts je eine Knochenauflagerung nach hinten hervor. Die Trennungsflache zwischen den Wirbelkbrpern ist noch frei. Auch die Prae- und Postzygapophysen sind noch nicht verschmolzen. Schwache Skoliose kann festgestellt werden. Den die Kbrper der beiden Lendenwirbel zusammenhaltenden Knochenmantel habe ich ditrchgesagt und die ankylosierenden Flachen untersucht. Gut sichtbar ist die Struktur des pathologischen Knochenmantels: aufien eine osteosklerotische Schicht. Sehr interessant ist die Veranderung, die sich auf den Gelenkflachen beider Wirbel zeigt. Die rechte Halfte der Wirbelpfanne des kranialen Wirbels ist in die entsprechende. gegeniiber liegende Gelenkflache des caudalen Wirbelkbrpers eingepresst. Gleichzeitig finden wir an der linken Seite der Gelenkflachen ganz im Gegensatz zur geschilderten Lage an der linken Seite des caudalen Wirbels einen Vorsprung und am kranialen Wirbel eine entsprechende Vertiefung. Beide Gelenkflachen erwecken daher den Eindruck, als wenn sie aus einem plastischen, wachsartigen Stoff bestanden. Die Verknbcherung begann nur auf einem kleinen Teil, in der Mitte der Gelenkfiachen. 38. Bw, FI. (S. Taf. XVI. Eig. 1 und bei KORMOS, 28. p. 253, fig. 9.). Die ventrale Seite des Wirbelkbrpers ist von eincr kompakten Knochenmaile bedeckt, aus welcher am Rand des Wirbelkbrpers des kranialen Wirbels sich ein Fortsatz von iiber 1 cm Lange hervorhebt. Die Zygapophysen der Wirbel sind links vollstandig verschmolzen. rechts ist die Trennungslinie noch sichtbar. Die W r irbelkbrper sind auch lateral vom spondylitischen Mantel beiderseitig bedeckt, u. zw. derart, dafi nur Spuren der Incisura vertebralis sichtbar sind. BREUER schreibt iiber einen ahnlichen Fall folgendes: ,,Die schwersten Veranderungen jedoch finden sich beiderseits an den Gelenken fiir die Kbpfchen der Rippen. . . die neugebildete Knochenmasse hat das Gelenk am kaudalen Wirbel mit einem 1 cm hohen W^all umgegeben, eine Gelenkflache ist nicht mehr zu erkennen. Man