Moesz Gusztáv - Soós Lajos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 28. (Budapest 1934)
Kubacska, A.: Pathologische Untersuchungen an ungarländischen Versteinerungen. IV. Erkrankungen der Wirbelsäule des Ursus spelaeus Rosenm.
sieht nur eine unebene, zerrissene, von Gruben und Griibchen durchsetzte Flache''. Die symmetrischc Knochenwarte hat an der rechten Seite des Objektes ganz almliche Verhaltnisse geschaffen (9, 355). Sehr ahnlich ist auch unser Fall, mit der Bemcrkung jedoch, dafi die Krankheit noch nicht so ein fortgeschrittenes Stadium erreichte, als beim von BREUER beschriebenen Fall. obzwar die Tiefe der Einbuchtungen am kaudalen Wirbel schon nahezu 2 cm betragt. Der Grund der Grube von 3 cm Durchmesser ist noch ziemlich glatt und nur an den Seiten von 1—2 mm groHen Lbcher durchbrochen39. Sechster und siebenter Hw, NM. Inv. No £512. (S. Taf. XVI, Fig. 4). Die Wirbelkorper sind an der ventralen Seite mit einer kompakten neugebildeten Knochenmasse zusammengehalten, die sich entlang der Mittellinie zu einer in kraniokaudaler Richtung verlaufenden machtigcn Knochenauflagerung ausgcbildet hat. Diese Knochenauflagerung iibertrifft in kaudaler Richtung um iiber 1 cm dcn ventralen Rand der Wirbelpfanne. Die Oberflache des ventralen Knochenmautels ist glatt. Die Wirbelkorper sind mit einander vollstandig ankylosiert, derart dafi die Trennungslinie nirgends sichtbar ist. Die Prae- und Postzygapophysen beider \\ irbel sind mit einander derart verschmolzen, dafi sie an der rechten Seite einen dorsalen, einheitlichen Knochenmantel bilden, der die Incisura vertebralis ziemlich verdiinnt. Dic Proc. transversi sind mittels Knochenncubildungen mit dem Wirbelkorper verwachsen. 40. Schw, NM, (s. Taf. XV, Fig. 2). Die zwei letztcn Schwanzwirbel sind infolge traumatischer Wirkung ankylosiert. 2. Pathologische Wirbel plistozancr Ratibtiere anderer Fundorte. 1 (41). Ursus spelaeus ROSENM. HW, NM. Mahren. Eingebaut in das im Ungarischen Nationalmuseum aufgestellte Hohlenbiirskelett. Am ventralen Rand des Wirbelkbrpers sind unterhalb der beiden For. transversaria Osteophytenauflagerungen sichtbar. 2 (42). Dasselbe, Bw, eingebaut in das obengenannte Skelett. An der rechten Seite des Wirbelkbrpcrs, ttnmittelbar unter der hinteren Fovea costalis befindet sich eine taubeneigroHe, nach hinten gerichtete spondv litische Knochenbriicke. 3 (43). Dasselbe, Bw, NM. Oncsasza Hbhle, Ungarn. Eingebaut in ein aufgestelltes Skelett. An der linken Seite des Wirbelkbrpers befindet sich eine nufigrofie Knochennetibildung.