Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)

Krepuska, Gy.: Kiegészítő adatok Budapest véglényfaunájához

führbar. Und zwar „nicht mehr", denn die Gewässer, Wasserflächen, deren Fauna ich untersucht habe, verschwanden meistenteils, der Ent­wicklung der Stadt zum Opfer fallend. So wurden die Lehmgrube der Ziegelei im Törökvészer dülő, der Teich des Orczy-Gartens aufgefüllt. Infolge Entwässerung verschwand das Wasser vom Mittelteile des Amphi­theaters in Aquincum, weiters die wässerige Fläche und Gräben, die hier (der Brücke zugewendet) linkerhand sich von der Krempel-Mühle beinahe bis zur Donau längst des Bahndammes erstreckten. Besonders dieser letztere, stark mit Moos bedeckte Fundort ist zu bedauern, da derselbe der sicherste Fundort der Kieselskelettigen Heliozoen, so des bei uns als Seltenheit geltenden Actinosphaerium Eichhorni war. Und zwar verschwanden diese Gewässer ohne dass die physikalisch­chemischen Angaben, die jeder Untersuchung als Ausgangspunkt dienen, festgestellt worden wären. Die noch bestehenden Fundorte betreffend sind diese physikalisch­chemischen Zusammenstellungen auch ..noch nicht" in ihrer Gänze möglich, da insgesamt nur einige Angaben zur Verfügung stehen ; ich erwähne nur den Teich an der Horthy Miklós- (früher Átlós-) Strasse, dessen spezifisches Wassergewicht und den Gehalt an darin absorbier­ten 02 weiland DR PAUL SCHEITZ ermittelt hatte. Seine Angaben hatte DR GÉZA ENTZ, der als erster ähnliche Zusam­menstellungen bei uns versuchte, in einer seiner Arbeiten (1 ) veröffentlicht, Die periodische Schwankung der Temperatur der Gewässer um Buda­pest verfolgte gleichfalls DR GÉZA ENTZ und gab diese in einer in ,, Folia Cryptogamica" veröffentlichten Abhandlung (2) bekannt. In dieser Arbeit versuchte er solche Zusammenstellungen für alle Fundorte zu geben. Natürlich konnte ENTZ in dieser schon früher (1925—28) ver­fertigten Arbeit bezüglich der Gruppierung der Gewässer nur die Ein­teilung von KOLKWITZ und MARSSON berücksichtigen, hingegen war eine Gruppierung nach Hydrogen-Ion-Concentration der Gewässer mangels Angaben unmöglich. Seither erschien HÖLL'S grundlegendes Werk (3), in welchem er (p. 88) den Beweis führt, dass für das Gedeihen der meisten Dinoflagel­laten ebenfalls der Chemismus des Wassers in erster Reihe wichtig sei. Zwar gibt es einige Formen, welche in Gewässern verschiedener Art vorkommen können und welche er eben deshalb eurytope Formen nennt. So z. B. Peridinium Willei, P. bipes, P. cinctum und Cera­tium hirundinella s. str. Die meisten Dinoflagellaten sind jedoch ste­il o t o p e Formen in engerem Sinne, zu deren reicher Entwiklung sehr streng umschriebene chemische Bedingungen des Wassers nötig

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