Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna

Zeiten getrennte phylogenetische Bahnen ein und dürften samt der Metatermitinae als absterbende Reste uralter Gruppen den Termitinae gegenüber gestellt werden. 4. Die Termopsinae sind palaeontologisch älter, als die Hodotermiti­nae, und schliessen sich im Verlauf des Geäders manchen älteren Masto­termitinae so eng an, dass trotz gewisser Lücken nicht daran gezweifelt werden kann, dass die ältesten Vorläufer dieser Subfamilie mit denen der Mastotermitinae gemeinsame Entwicklungsbahnen angetreten haben. (Vergl. Fig. 10.) 5. Die Gattungen der Termitinae sind nicht nur palaeontologisch, sondern auch morphologisch als jüngere Formen zu betrachten, als die Gattung Eutermes, aus der sich durch strahlenförmige Entwicklung sehr viele rezente Gattungen mit stark reduziertem Geäder entfalteten. 6. Die Spezialisation der höheren Termiten: mit der Reduktion gewisser Adern ging auch die Verschmälerung und Verlängerung der Flügel Hand in Hand. Ordo: Odonata FABR. Unterordung: Zt/goptera SEL. Familia: Agrionidae ST. Subfamilia: Dysagrioninae COCK. Phenacolestes (?) coloratus HEEK. Lestes coloratus CHARPENTIER, Neue Jahrb. Min. 1841, p. 332 ; HAGEN, Stett, Eut. Zeit. 1848, IX. p. 7 ; Agrion coloratum HEER, Ins. Oeningen u. Radoboj, 1849, p. II. 55. Schon aus der Abbildung von CHARPENTIER sind die Kollektivmerk­male dieser Art zu erkennen. Während den meisten Galopterygiden eine abgerundete Apikairegion der Flügel zukommt, sind bei dieser Art die Flügel in sehr geringem Grad gespitzt, wie dies bei Euphoea und Pseudo­phaea der Fall ist. In der Nervatur schliesst sich diese Art entschieden den Caloptery­giden an, wofür die starke Schwingung von M, Cu und R, ferner das Fehlen des Tr und endlich das Vorhandensein eines unregelmässigen Netzwerkes spricht. Nur die gestielten Flügel deuten auf Verwandtschafts­verhältnisse mit den Agrioniden hin. Im Verlauf der Adern, soweit zu verfolgen, nimmt diese Art gewisse Sonderstellung in der Familie der Calopterygiden ein. N nähert sich der Basis vielmehr als bei den übrigen Arten, dementsprechend bleibt auch Sc kurz. R und M wie bei den Caloptery­giden; letztere ist gegabelt.

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