Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)
Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna
Verzweigung das M2 vom R folgt in Vs der Fliigellänge, hingegen bei den Calopterygiden von der Basis viel weiter entfernt. Zwei Schaltadern zwischen Mi und Ms vorhanden. An den Hinterllügeln sind infolge der teilweisen Aufeinanderlagerung derselben nur die mediale und cubitale Partie zu entnehmen/ Cu im Vergleich mit den rezenten Arten erinnert noch meistens an den von Euphaea (vergl. Fig. 11); endlich auch ein unregelmässiges Netzwerk der Zellen in der Analpartie. Flügel basal gestielt, dieser dennoch in viel geringerem Masse, wie bei den echten Agrioniden, so dass dieses Fossil auch diesbezüglich eine Fig. 11. — Flügol einer Euphoea (oben) und von Phenacolestes mirandus CAI,V. Stellung zwischen den Calopterygidae und Agrionidae einzunehmen scheint. Diese Art wurde von verschiedenen Autoren im System von Ort zu Ort verbannt, ohne einen endgültigen Platz daselbst erhalten zu können. CHARPENTIER schrieb über dieses Fossil folgendes (op. cit. p. 335) : ..Was die vorliegenden Flügel besonders nahe bringt, ist dieses, dass die dunkle Binde nach der Spitze des Flügels zu wohl unbezweifelt das Überbleibsel ehemaliger Färbung beim lebenden Tiere andeutet." Hingegen hielt HEER diese Art für ein Agrion, und schreibt diesbezüglich folgendes (p. 56): „ CHARPENTIER wurde durch dieses dunkle Querband verleitet, das Tier zu Calopteryx zu ziehen, allein der Flügelstiel und der Verlauf der Hauptadern, wie die Form des Pterostigma weisen es unzweifelhaft zu Agrion, bei welcher Gattung ebenfals ein Paar Alten mit dunkel gebänderten Flügel vorkommen, nämlich bei Agrion