Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II
der Mittellappen ist nur dadurch erkennbar, dass der Hinterrand desselben etwas glatt und glänzend ist. Länge: 11 mm; Schulterbreite: 3 mm. Ecuador : Balzampamba, von H. HAENSCH gesammelt (Coll. m.) ; Columbien (Mus. Brüssel). Var. tomentosa DIST. Ann. Mag. Nat. Hist. (8) II. p. 67. (1908) ist nur eine helle Varietät mit weisslichgrauer prninöser Bestäubung. Ecuador: Chimbo (Coll. m.). 12. 0. venosula DIST. — Der 0. asper ula sehr ähnliche dunkle Art. Oberseite pechbraun bis schwarz, wenig glänzend, das Corium reicht nur bis zu den Anteapikalzellen und ist nicht scharf begrenzt. Der hyaline Apikaiteil zuweilen auf die Clavusspitze ausgedehnt. Unterseite bräunlichgelb, Beine pechbraun, Hinteiieibsrücken mit Ausnahme der gelblichen Aussenränder schwarz. Flügeldecken hyalin, die Wurzel dunkelbraun. cf. Genitalplatten kurz, dreieckig. 9- Genitalsegment hinten viereckig ausgeschnitten, der sehr kurze Mitteliappen mit zwei länglichen glatten Knötchen, welche von einander nicht durch einen Kiel, sondern durch eine schmale Rinne getrennt sind. Die Seitenlappen nach hinten vorgezogen, abgerundet und etwas wenig gegen einander geneigt. Länge : 12—13 mm. Oncometopia venosula DIST., Ann. Mag. Nat. Hist. (8) II. p. 64. (1908). Ecuador: Napo (Coll. m.); Peru: Callanga, Paehitea, Juanfé; Bolivien: Maripi, Coroico (Coll. m.). 13. 0. facialis SIGN. — Kopf, Pronotum und Scutellum und die Unterseite bräunlichgelb, matt, zuweilen mit schwachem violetten Anlluge. Auf dem Scheitel eine grosse dreieckige dunkle Makel, welche fast die ganze Scheitelfläche einnimmt und in deren Hinterecken die Ocellen liegen. Von der Spitze derselben, in welcher gewöhnlich eine kleine punktförmige Makel eingeschlossen ist, zieht eine feine schwarze Linie auf die Stirn herab und mündet in eine grosse Apikalmakel der Stirn, welche eine schwarze Linie auf den Clypeus entsendet, oder der Clypeus ist ganz schwarz, mit einer gelben Makel jederseits. Überdies zweigt von der Spitze der Scheitelmakel jederseits eine feine Querlinie zu den Augen ab. Diese Linien sind nicht immer vorhanden, fehlen teilweise oder ganz und es ist bloss die Stirnspitze und die Mitte des Clypeus schwarz. Scutellum mit einer grossen dunklen Makel, weiche mit Ausnahme der Ränder und der Spitze die ganze Fläche einnimmt. Alle diese Makeln sind bei ganz frischen Exemplaren mit kurzen, anliegenden Härchen dicht bedeckt. Flügeldecken gelblichbraun, die Adern heller, in den Zellen schwarz punktiert, das Corium reicht bis zu den Apikalzellen, ist aber nicht scharf