Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Sellnick, M.: Milben aus der Sammlung des Ungarischen National-Museums zu Budapest

nach innen und nicht weit von dem ersten ; ausenseits und innenseits der ersten A. p. mesonotica je ein Haar ; hinter der zweiten A. p. meso­notica das fünfte Haar ; dicht neben der A. p. posterior und innenseits dieser das sechste : die drei letzten am Hinterrande, die drei in gleicher Entfernung von einander in einer Reihe. Die beiden innersten der am Rande stehenden 6 Borsten stehen etwas näher zusammen als die Haare jeder Seite von einander entfernt sind. OUDEMANS zählt bei Galumna attifera nur 6 Paare von Borsten. Die Pteromorphen sind am Aussen­rande nicht sonderlich tief eingebuchtet. Eine Andeutung einer Fissura falsa ist vorhanden, aber ziemlich kurz. Nicht weit vor dem Beginn der Fissura sitzt ein Härchen, das den Rückenborsten an Länge gleicht. Es ist ca. 0*075 mm lang. Die Kinnplatte deckt die Mundöffnung fast vollständig. Die Kauladen schauen am oberen Ende der Kinnplatte nur wenig hervor. Die Apode­mata sind alle fast gleich lang, III nur wenig kürzer als die anderen und dicht an II. Bemerkenswert ist auf der Unterseite des Körpers Folgendes : Gewöhnlich finden wir hinter der Analöffnung 4—6 feine Börstchen und auf jedem Analdeckel 2 von derselben Beschaffenheit ; bei vorliegender Art sehen wir nun beim Weibchen hinter der Analöffnung nicht weniger als 16—18 sehr feine Börstchen in einer flachen Bogenreihe, auf jedem Analdeckel in der hinteren Hälfte 3 feine Borsten in einer Längsreihe in der Mitte des Deckels, zwei weitere am Hinterrande des Deckels innenseits der Längsreihe. Beim Männchen sehen wir eine bogige Reihe von 17—18 aufwärts stehen­den, etwas nach vorne gebogenen, kräftigen, behaarten Borsten um den Hinterrand der Analöffnung und auf dem Hinterrand jedes Analdeckels 5 Borsten von gleicher Beschaffenheit und aussenseits dieser Beihe eine gleiche Borste mehr auf dem Deckel an dessen äusserster Hinterecke. Einen gewissen Sexualdimorphismus lassen einige Gattungen der Oribatiden darin erkennen, dass die Genitalöffnung beim Weichen etwas grösser ist, als die des Männchens. Ein solcher jedoch, wie er vorher beschrieben ist, wurde bisher noch nicht gefunden. Die außergewöhnliche Zahl der Borsten um den Hinterrand der Analöff­nung lässt diese Art sofort von anderen der Gattung unterscheiden. Eine Area porosa postanalis war nicht zu sehen. Die Krallen der Beine sind ziemlich gleich lang, die mittelste stärker als die beiden seitlichen. Das grösste Weibchen war 0*660 mm lang und 0*506 mm breit ; das grösste Männchen hatte eine Länge von 0*583 mm und eine Breite von 0'462 mm. Die Art wurde 1892 von L. BÍRÓ bei Kecskemét unter Steinen gesammelt.

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