Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Sellnick, M.: Milben aus der Sammlung des Ungarischen National-Museums zu Budapest

der Area porosa postanalis (SELL-NICK, Brasilianische Oribatidae. I. Galum­nae. Arch. Mus. Nac. Rio de Janeiro, XXIV. p. 306, 1923) zur Gattung Stictozetes BERLESE. Vielleicht könnte man aber auch eine besondere Gattung mit der Art als Typ aufstellen. Die Art gehört zu den integrae longipilae, d. h. Propodosoma und Hysterosoma sind durch keine Linie getrennt und die Interlamellarhaare sind lang. Nur am Bande befindet sich eine Andeutung einer Trennungslinie, vom Pseudostigmatum bis zu der Area porosa anterior reichend. Das Rostrum ist stumpf gerundet. Die Rostraihaare stehen ein Stück vom Rande des Rostrums entfernt und sind von einander l'/i-mal soweit entfernt als sie selbst lang sind. Von den Lamellen sehe ich keine Innenkante, infolge­dessen auch keine vorspringende Ecke am Rande des Propodosoma. Die Lamellarhaare stehen von den Rostraihaaren etwa soweit entfernt als die letzteren lang sind. Sie sind länger als die Rostraihaare und stehen weiter auseinander als diese. Beide Haare biegen nach innen. Die Interlamellar­haare stehen etwa soweit von einander entfernt wie die Lamellarhaare, sind länger als sie und neigen etwas nach innen. Ihre Ansatzpunkte liegen ein wenig vor der Linie, die die beiden Pseudostigmata verbindet. Hinter ihnen sieht man eine kleine runde Area porosa anterior. Die äus­sere Kante der Lamelle ist wie gewöhnlich scharf, etwas eingebuchtet, mit einer Höhlung unter dem hintersten Teil für Bein II, reicht aber nicht weit nach vorne. Die pseudostigmatischen Organe sind massig lang, biegen als dünner Faden aus dem Pseudostigmatum nach hinten und aussen und verdicken sich in der zweiten Hälfte schwach keulenförmig, beinahe spindelförmig, mit gerundetem Ende. Das Hysterosoma zeigt 5 Paar Areae porosae. Es sind zwei Areae porosae adalares jederseits vorhanden. Die der Pteromorphe am nächsten liegende ist dicht am Bande zu finden und etwas elliptisch, die andere ist rund und von der anderen soweit entfernt, als ihr eigener Durch­messer beträgt. Die beiden ersten Areae porosae mesonotieae hegen ein wenig näher zusammen als die inneren adalares, die beiden zweiten mesonotieae etwas weiter auseinander. Beide sind klein und rund. Die beiden Areae porosae posteriores, die weiter nach hinten am Bande zu finden sind und näher zusammen stehen, sind ziemlich lang und schmal, bisweilen nur eine Binne zu nennen. Eine Eigenschaft, die bei den Galumnae meines Wissens bisher nur zweimal festgestellt worden ist, ist die, dass diese Art deutliche Haare auf dem Rücken trägt. OUDEMANS stellt solche Haare für seine beiden Arten Galumna allifera und Sandenia Georgiáé (Arch. Natg. 83, A, 4, p. 54 und 75, 1917) fest. Ich sehe 9 Paar Haare auf dem Hysterosoma. Jederseits steht ein Haar dicht hinter den Areae porosae adalares, ein zweites in gleicher Höhe weiter

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