Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Rotarides, M.: Beiträge zur Kenntnis der Sarmatischen Landschneckenfauna des Réz-Gebirges im Komitate Bihar
kl. Diam. 17 mm.; Höhe 1 cm. Die meisten Exemplare sind kleiner. Zahl der Windungen: 4—5. — Fundorte: Tötös, Felsö-Lugos, Tusza. 11. Pupa sp. Mit 5 massig zunehmenden Windungen ; 1 mm. breites Fragment (die auf manche Zusammenhänge mit P. Parreysi verweist.) — Fundort: Felsö-Lugos. 12. Clausiliastra sp.? Fragmentarisch; gehört aber sicher in dieses Genus. — Fundort: Felsö-Lugos. 13. Triptychia cf. mastodontophila SISMD. 1897. Triptychia cf. mastodontophila (SISMD.) ; SAOCO (15. p. 74.). Mehrere Fragmente. Schale linksgewund en, zugespitzt ; letzte Windung stark gewölbt, 10 mm. breit. Die flachen Windungen nehmen in der Grösse langsam zu, mit feiner, scharfer Longitudinal-Streifung. Sutur nicht tief. Öffnung schmal, oval-birnförmig. Stellt zu Triptychia Margarétáé ANDR, am nächsten, weicht aber von dieser durch ihre zugespitzte Form ab. —• Fundorte : Tötös, Tusza, Felsö-Lugos, Pestes. 14. Büliminus (Petraeus) eomplanatus REUSS. Infolge ihrer guten Erhaltung könnte man diese Art als subfossil betrachten, sie wurde aber auch aus der sarmatischen Stufe bei Rákösd nachgewiesen. Höhe 23 mm.; letzte Windung 8 mm. breit; regelmässig zunehmende Windungen. Öffnung halbkreisförmig. Unterer Rand beim Kolumellarende zurückgebogen. Die Anwachsstreifen stehen fast senkrecht auf die Sutur. Aus obigen Angaben kann festgestellt werden, dass die fossile Landschneekenfauna vom Réz-Gebirge mit jener von Rákösd in vielen Zügen übereinstimmt. Diese Daten dienen als ein Beweis für die Verwandtschaft und den Zusammenhang dieser Faunen und für eine grössere Verbreitung einiger sarmatischen Landschnecken. Von diesen sind Pomatias, Galactochilus und einige andere Heliciden besonders hervorzuheben. Sie sind jetzt schon von drei Fundorten an der Ostgrenze der ungarischen Tiefebene bekannt, und zwar : Rákösd, Becken von Mehadia und Réz-Gebirge. Diese Fundorte, wenn auch ihre Sedimente einige Abweichungen zeigen, stimmen doch in faunistischcr Hinsicht in vielen Punkten stark überein. Besonders Pomatias Schrammeni und Galactochilus sarmaticum sind für