Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Filarszky, F.: Die Blätter der in die Familie der Gleicheniaceen gehörigen tropischen Frankräuter

XXI. ANNALES MUSEl NATIOXALIS ilUNGARICI. 1924. DIE BLATTER DER IN DIE FAMILIE DER GLEICHENIACEEN GEHORIGEN TROPISCHEN FARNKRAUTER. Von Dr. FEBDINAND FILARSZKY. Bei der Durchsicht der Gleicheniaceen im Generalherbarium der Bota­nischen Abteilung des Ungarischen National-Museums fiel mir so manches in die Augen, das, soweit ich mich erinnerte, niit den Angaben in der einschlagigen Literatur ganz und gar nicht zu iibereinstimmen schien. Dies veranlasste mich unser reichhaltiges Material einer genaueren Priifung zu unterziehen. Das Resultat hiervon veroffentlichte ich in ungarischer Sprache in den „Annales Musei Nationalis Hungarici" XX. (1923). In Folgendem gebe ich nun eincn kurzen Auszug dieser Abhand­lung auch in deutscher Sprache. In den meisten und vornehmsten, selbst neuesten systematisehen Werken werden die Blatter der Gleicheniaceen als dichotomisch verzweigte oder aher als pseudo-dichotomisch verzweigte Blatter beschrieben; nur wenige folgen der Angabe GOEBEL'S, dass den Blattern der Gleicheniaceen Spitzenwachstum eigen ist, und dass sie keine dichotomische Verzwcigung aufweisen; endlich behauptcn einige: die Mitteirippe oder Spindcl dcr zuzammengesetzten Gleicheniaceen-Blatter zeigt wolil nionopodialc Ver­zweigung, aber die Auszweigungen der Hauptspindel charakterisirt eine dichopodiale Weiterverzweigung und die aus den Dichopodien zusammen­gesetzte Spindeln werdcn einfach als Sympodien angcsehen. Auch in ENOLEE-PHANTL'S „Natiirliche Pflanzenfamilien" ist die mor­phologische Bechreibung dcr Gleicheniaceen-Blatter ganz falsch und unhaltbar, denn fast bei allen Gleicheniaceen dominiert in dcr Blattver­zweigung irgend eine Art der dichasialen Verzweigungsweise. Die Blatter konnen also weder fiir dichotomische, noch fiir pseudodichotomische Blattcr angesehen werden, sie sind nur scheinbar oder nur zum Teiie dichopodial verzweigt. Der meist lange Blattsliel endct nach Entsteliung II*

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