Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Hankó, B.: Fische aus Klein-Asien

slcllc dcr Ventralen 3-mal, Kopflange etwas wpniger als 4-mal in der Korperlange entbalten sei. Vielleicht gehort scin Exemplar dcrselben Unterart an, die ich auf Grund folgender Merkmale als neu beschreibe. Auffallend hochriickige Form, die den geziichteten edlen Karpfen­rassen ahnlich ist. Grosste Korperhohe, etwas vor der Einlenkungsstelle der Dorsale, ist 3-mal, die Kopflange etwas weniger als 4-mal in der Korperlange erhalten (wie bei der edlen Wittingauerrasse). Die Hohe des Kopfes betragt V4, die Breite, Vs seiner Lange. Lange des Schwanz­stieles mit der Kopfbreite, seine Hohe mit der halben Kopflangc gleich. Schuppen auffallend gross, beinahc doppelt so gross wie das Auge. D. •"*/«, A. »/5-e, P. Vio, V. Va, C. 19, 1. 1. 38—39, 1. tr. 6/1/6V* bis V, 8 bis zur Bauchlinie. Die Urheimat des Karpfens soll Klein-Asien sein. HEINKE 1 sagt, dass die alteren Formen der Cypriniden eine grosscre Anzahl von Schlund­zahnenreihen und auch in den Beihen mehr Zalme besassen. So soll auch nach KAMENSKY 2 , der Karpfen von einer Forin abstammen, deren Zahnformel 1/1/2/4—4/2/1/1 war. C. carpio subsp. anatolicus hat nun eine von den iibrigen Karpfen abweichenden Zahnformel, da diese Subspezies jederseits um einen Zahn mehr besitzt. 1/2/3—3/2/1. Die Schlundknochen sind flugelartig verbreitet, in lange Fortsatze nach vorn und oben ausgezogen und auf ihren Fliigeln mit starken, radienartig gestellten Leisten zum Ansatz fiir die Muskeln versehen. Am inneren Bande eines jeden Schlundknochens stehen 3 grosse Mahl­zahne, der vorderste ist halbkugelformig, die beiden hinteren zeigen auf der abgenuzten Mahlflache parallelle Furchen wie bei den iibrigen Karpfen. Nach aussen steht vor dem zweiten Mahlzahn in der zweiten Beihe ein grosserer Zalm mit abgenutzter Kronc und nehen ihm nach riickwarts ein nadelformiger zweiter Zahn, der etwas kiirzer, und viel diinner ist als sein Nachbar. In der dritten Beihe steht jederseits ein kleiner Zahn mit abgenuzter Krone. In der zweiten Beihe sind also jederseits zwei Zahne vorhanden, von denen jcdoch nur der eine tatig ist ; dcr zweite aber ein rudimentarer Zahn zu sein scheint, der beim Kauen nicht mehr beniizt wird. In unserem Besitze sind 5 aus dem Fluss Pursak stammende Kxcinplare, bei welchen die Verlialtnisse der Schlundknochen ganz 1 F. HEINKE, Variabifitat und Baslardbildimg bei Cypriniden. (Festschr. zuin siebzigsten Geburtstag R. LEUCKAETS. 1892.) 3 S. KAMENSKY, Die Cypriniden des Kaukasus. Tiflis, 1899. p. 111,

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