Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 20. (Budapest 1923)

Duda, O.: Die orientalischen und australischen Drosophiliden-Arten (Dipteren) des Ungarischen National-Museums zu Budapest

Dr. OSWAI.D DUDÀ aus Kosempo, Sokotsu, Taihorin (Formosa). (Flügel : Arch. f. Nat. Fig. 69.) 49. Paradrosophila punctipennis v. D. WULP 1896. — Im Buda­pestéi' Museum 1 Ç. bezettelt „Singapore. Bin» 1898." (Flügelbild im Arch. f. Xat. Fig. 58.) Í9 a. Paradrosophila parapunetipennis n. var. — Im Budapester Museum 1 (Typus), bezettelt „X.-Guinea, Biró 1897. Stephansort. Astrolabe Bay." 50. Paradrosophila oralis n. sp. fO. — Körperlänge 2',.—3 mm. Gesicht rotbraun, grau bestäubt; Kiel tief reichend, doch eine relativ niedrige Xase bildend: Stirn vorn fast 2-mal breiter als in der Mitte lang, inatt. braun, mit dunkler brauner Lunula. Periörbiten und Dreieck grau­braun. matt ; erstere vom Augenrande schmal getrennt, vorn nicht stärker nach innen abweichend, über die Stirnmitte hinausreichend ; v. r. Orb auswärts der p. Orb. ; Ii. r. Orb. mitten zwischen der halb so langen p. Orb. und der i. Y.: Augen gross, dicht, fein behaart; Backen rotbraun, sehr schmal. Längs des Mundrandes stehen ausser kurzen Härchen ca 5 starke Oralen, die alle ebenso stark sind wie die Knebelborste, am Kinn noch mehrere gleich starke Borsten. Taster gelb: Fühler gelb: 3. Glied fast 2-mal länger als das 2. Glied, kurz behaart: Arista mit kleiner Kndgabel und oben 7—9. unten 3—4 langen Kammstrahlen. Thorax rotbraun bis dunkelbraun, matt glänzend, roströtlich bereift; Akrostichalen dicht, schlecht gereiht, schwarz; Längsabstand der Dorsozentralen = Querabstand : zwischen den v. Dorsozentralen 8—10 Akrostichalen; Präskutellaren kräftig, ca halb so lang wie die h. Dorsozentralen. Schildchen schwarzgrau, malt glänzend, rings tief schwarz gesäumt : Abstand der Handborsten von einander fast gleich gross. Schwinger gelb : Hinterleib dunkelbraun bis gelbbraun, nicht bandiert. Steiss des - gelbrot: Legeröhre rot. plump, seitlich mit einigen ausnehmend kräftigen Zähnen, am Ende mit einem schnabelförmigen Fortsatz; Genitalanhänge des o* hakig, braun. Beine braun ; Vorderschenkel innen und hinten auswärts reichlich und kräftig beborstet; Mittel- und Hinterschenkel wie gewöhnlich: Tarsen plump und kurz; Vorderferse fast so lang wie die 3 nächsten Glieder zusammen : Ilinierferse länger als der Tarsenresl. Flügel (Arch. f. Xat. Fig. 62) hellgrau; Costa schwach bis zur 4. Längsader reichend; 2 kräftige Costal­borsten ; 2. Costalabschnitt 1 '/«-mal länger als der 3. ; dieser 2',,-mal länger als der 4.; 2. Längsader sanft gesehungen, am Ende sanft zur Costa aufgebogen; 3. und 4. Längsader parallel; Endabschnitt der 4. Längsader fast 2-mal länger als der Queraderabstand ; Endabschnitt der 5. Längsader lVj-mal länger als die hintere Querader = 2 s Querader­abstand.

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