Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 20. (Budapest 1923)
Duda, O.: Die orientalischen und australischen Drosophiliden-Arten (Dipteren) des Ungarischen National-Museums zu Budapest
ORIENTALISCH K ÜKJ.) AUSTRALISCHE DROSOPHILIDE.N '25 Im Budapester Museum mehrere cf^ ausFormosa (Koshun 190S. X.. Chip-Chip 1909. III., Sokotsu 1912. V.). öl. Paradrosophila (Drosophila) simplex DE MELIERE 191 i. IX. 206. Java. — Im Budapester Museum 11 cf 8 9, bezettelt „Formosa. Sauler, ChipCehip, 1909.I.", 19 „Singapore, Biró 1898." (Flügel: Arch. f. Nat. Fig. 64). 52. Paradrosophila interrupta n. sp. 9- — Körperlänge 2'k mm. Stirn so breit wie lang, rotbraun; Periorbiten heller graubraun, bis zum vorderen Stirndrittel reichend, sehr breit, den Augenrändern eng anliegend; Ozellenfleck schwärzlich; h. r. Orb. mitten zwischen p. Orb. und i. V. : v. r. Orb. wenig näher der p. Orb. als der h. r. Orb.; Fühler graugelb ; 3. Glied kurz, knapp 172-mal länger als breit ; Arista mit grosser Endgabel und oben 3, unten 2 langen Kammstrahlen. Gesicht gelb; Kiel kräftig, nasenförmig, tief reichend; Augen kräftig, dicht, kurz behaart; Backen gelb schmal, hinten wenig breiter; Knebelborste kräftig; 2. Orale nebst den folgenden fein und kurz; 3 kräftige Kinnborsten: Rüssel und Taster gelb; Thorax etwas ölig, in diesem Zustande dunkelbraun. jederseits mit einem schmalen, rotbraunen Längestreifen im Verlauf der Mikroc-hätenreihe, an die sich die Dorsöze111ralborsten anschliessen : diese rotbraunen Streifen im Bereiche der Dorsozentalen etwas breiter, bis zum Schildchen reichend; Schulterbeulen und die seitliehen Thoraxrücken-Bandpartieen bis zur Notopleuralkante und Flügelwurzel desgleichen rotbraun. Schildchen in der Mitte verdunkelt, am Rande diffus rotbraun ; Längsabstand der Dorsozentralen = 7,- Querabstand; zwischen den v. Dorsozentralen ca 6 Reihen Akrostichalen ; Präskutellaren ca 4-mal länger als die Akrostichalen; die beiden llumeralen gleich stark; Schwinger gelb; Hinterleib gell), mit in der Mitte unterbrochenen, schwarzen Hinterrandbinden am 2. bis 6. Ringe; die so entstandenen Halbbinden erreichen zentral die Ringvorderränder und verschmälern sieh, vorn geradlinig begrenzt, allmählich nach den Seitenrändern hin ; Legeröhre wenig vorstehend. oben am Ende mit mehreren aufgerichteten, kräftigen Börstehen. Beine gelb; Vorderfersen so lang wie die 3 nächsten Glieder zusammen; Mittelfersen so lang wie der Tarsenrest ; Hinterfersen noch länger. Flügel schmal und lang, farblos; Queradern etwas beschattet; 2. Costalabschnitt 2Vmal länger als der 3.; dieser 272-mal länger als der 4.; 2. Längsader ganz sanft geschwungen, am Ende etwas zur Costa aufgebogen; 3. und 4. Längsader fast parallel,, am Ende nur eine Spur konvergent; Endabschnitt der 4. Längsader l 2/.s-mal länger als der Queraderabstand ; Endabschnitt der 5. Längsader wenig länger als die hintere Querader, = 7ä Queraderabstand. Im Budapester Museum 1 9, bezettelt „N. S. Wales, Sydney, Australia, Biró 1900".