Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)
Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn
-is JOHANN STACH Üentes und deutlich kürzer als die innere, etwa 1:1 l/a —lVs. Solche Exemplare wurden von SCHILLE (32.33) als Cyphoderus albinus Nie. subspec. Bärneri SCHILLE beschrieben und BÖRNER (13) erhob sie zur einer selbstständigen Art Cyphoderus Börneri (SCHILLE). Wie ich das aber vor kurzem (36) nach genauerer Untersuchung von mehreren Exemplaren entdeckte, bilden solche Individuen nur ein Entwicklungstadium von Cyphoderus albinus Nie. Ich habe diese Art zahlreich unter Steinen im Hofe eines Bauernhauses in Dobó-Berekalja in Ameisennestern, doch auch ausserhalb dieser gesammelt. * * 24. Cyphoderus bidenticulatus (PARONA, BÖEN.) (Taf. II. Fig. 7. und Taf. III. Fig. 3—4.) Zusammen mit voriger Art habe ich auch eine andere gefunden, welche mit der von BÖRNER (10) aus Palermo beschriebenen fast vollkommen übereinstimmt. Die ungarischen Exemplare haben die Antennen etwas länger als die Kopfdiagonale, doch weniger als lVs-mal. Ant. I:II:III:IV etwa wie 1:2 1 2:1 3.'.5 :4. Klauen ausser den beiden verschieden grossen Proximalzähnen noch nur mit 1 Distalzahn (Taf. III. Fig. 3—4.), welcher ein wenig höher über die Mitte der Ventralkante der Klaue inseriert ist; er steht also erheblich mehr proximal, als bei Cyphoderus albinus Nie. und wird vom grösseren hinteren Proximalzahn deutlich überragt. (Bei den sizilianischen Exemplaren befinden sich, nach der Angabe von BÖRNER, an der Klaue meist 2 Distalzähne, selten nur ein Zahn.) Lateralzähne nicht gross, aber deutlich sichtbar. Die Aussenlamelle des Empodialanhanges etwas grösser und breiter als bei Cyphoderus albinus Nic.Mucro (Taf. II. Fig. 7.) mit zwei der Mucrospitze genäherten Anteapikalzähnen, etwa 2V3 kürzer als Dens. Dentes mit 5 inneren und 7 äusseren Dorsalschuppen. Die äussere distale Dorsalschuppe erheblich kürzer als Mucro, etwa 1:2 ; die innere ebenfalls kürzer als Mucro, aber nur wenig (2 1 /*:2 3/ 4). Die vier ersten äusseren dentalen Dorsalschuppen etwas länger als die Innenkante der Klaue des 3 Beinpaares. Abd. IV 3 x/4 länger als Abd. III. Körperlänge IV4 mm. Obwohl unter den aus Dobó-Berekalja stammenden und den sizilianischen Exemplaren im Bau der Klauen einige Differenzen auftreten, so sind diese nicht so gross um die ungarischen Exemplare nicht für identisch mit den sizilianischen zu halten. Anders verhält sich die Sache mit dem von PARONA (26) aus Ligurien beschriebenen Exemplare, welches von ihm als eine Varietät, var. bidenticidflta , von Cyph. albinus Nie. bezeichnet wurde. Von der der Beschreibung beigefügten Figur des Beines (Taf. I,