Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

APTERYGOTEN AUS UNGARN. 27 Fig. 6 b) ist gar nichts zu erkennen ; ist aber der Mucro (Fig. 6 a) richtig abgebildet, so haben wir mit einer anderen Form zu tun, denn ich habe bei keinem von mir gefangenen Exemplare den Mucro mit so kugelför­migem Ende und die Zähne an ihm in solcher Anordnung gesehen, wie das die von PARONA gezeichnete Figur zeigt. Cyphoderus bidenticulatus scheint eine südliche Art zu sein, welche hier im nordwestlichen Ungarn wahrscheinlich die Nordgrenze ihrer Ver­breitung erreicht, denn in Polen habe ich sie bis jetzt nicht gefunden. Südlich verbreitet sie sich sehr weit, denn BÖRNER gibt sie auch aus Natal an. Fam. ENT0M0BRY1DAE (SCHAFF.), BÖRN. * * 25. Lepidocyrtus cavernarum (MON.). Diese Art wurde zuerst von MONIEZ (24) in der Höhle Dargilan in Frankreich entdeckt und unter dem Namen Sir a cavernarum MON. beschrieben. Drei Jahre später (1896) fand sie LIE-PETTERSEN (20) ausser­halb von Höhlen unter Steinen in der nächsten Umgebung der Stadt Bergen, und ohne von der Arbeit und der von MONIEZ beschriebenen Form etwas zu wissen, stellte er für sie eine neue Gattung Tullbergia auf, welche durch zwei Arten repräsentiert war, nämlich die in Bede stehende augenlose Form Tullbergia Immaculata LIE-PETT. und die mit je zwei Ocellen ausgestattene Tullbergia ocellata LIE-PETT. Im Jahre 1897 erbeutete CARPENTER (16) in der Mitchelstown-Höhle in Irland eine Collembolen­Art, weide er Cyphoderus Martelli GARP. nannte. Nach CARPENTER'S Angabe hat aber MONIEZ die Identität von Cyphoderus Martelli CART. mit der von ihm selbst beschriebenen Sira cavernarum MON . festgestelt und SCHÄFFER (31) erkannte an den ihm von EVANS und CARPENTER übersandten Exemplaren von Cyphoderus Martelli , dass sie mit der von LIE-PETTERSEN gefundenen Tullbergia immaculata LIE-PETT. identisch waren. Da SCHÄFFER aber weiters an den ihm aus Nordamerika zuge­schickten Exemplaren von Lepidocyrtus albus PACKARD feststellen konnte, dass dieselben mit Tullbergia ocellata LIE-PETT. indentisch sind, so sollten beide von LIE-PETTERSEN in die Gattung Tullbergia gestellten Arten Lepi­docyrtus cavernarum (MON .) und Lepidocyrtus albus (PACK.) heissen. Doch SCHÄFFER schlug für diese zwei Formen den Gattungsnamen Pseudo­sinella vor, welchen im Jahre 1903 BÖRNER und im Jahre 1906 WAHLGREN (44) in den richtigen änderten. Die von mir erbeuteten Exemplare dieser Art unterscheiden sich von den von LIE-PETTERSEN beschriebenen und abgebildeten (Taf. IL, Fig. 2 und 3) dadurch, dass ihre Klauen ausser mit dem Paare der grossen

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