Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika

98 DS MAX BERNHAUER gleichmässiger, die bei Heydeni gut markierte unpunktierte ziemlich breite Mittelzone kaum angedeutet, der Halsschild deutlich länger, fast länger als breit, an den Seiten nicht sanft gerundet, wie bei Heydeni, sondern in der rückwärtigen Partie fast einwärts geschwungen, die Punktierung feiner und etwas weitläufiger, auch an den Seiten nur einzeln punktiert. Länge: 3% mm. Ein einziges Stück von Yaua (Deutsch-Ostafrika) gesam­melt von Herrn Geh. Kegierungsrat METHNER am 25. Juni 1911 in Kuhmist. Oxytelus (Caccoporus) daressalamensis n. sp. Dem Oxytelus madaqascariensis ER. sehr nahe verwandt, in der Ge­stalt und Färbung gleich, etwas kleiner und nur durch den ziemlich glän­zenden, im Stirneindruck kaum chagrinierten, vorn bei beiden Geschlech­tern gerundeten Kopf, feinere und weitläufigere Punktierung desselben, feinere Halsschildfurchen und weitläufigere und feinere Punktierung des Halsschildes verschieden. Die Kopfbildung ist bei beiden Geschlechtern dieselbe wie bei ma­dagascariensis, beim cf treten kurze Schläfen gerundet deutlich vor. Länge: 3% mm. Beim cf ist das 6. Sternit in einen ziemlich schmalen Lappen vor­gezogen, welcher an der Spitze 2 Höckerchen besitzt, das 7. besitzt kor­respondierend mit diesem Lappen ein tiefes Längsgrübchen. Deutsch-Ostafrika: Daressalam (METHNER). Oxytelus (Caccoyorus) aquatilis n. sp. In die nächste Verwandtschaft des fusciceps Fauv. gehörig, jedoch wohl sicher durch die viel dunklere, braunschwarze Färbung, weniger kurzen, vorn mehr erweiterten, nach rückwärts stärker verengten, dichter punktierten Halsschield, weniger tiefe Furchen und Eindrücke auf dem­selben und durch dichter punktierte Flügeldecken verschieden. Die Fühler sind schwarz, die ersten 4 Glieder und die Taster rostgelb, die Beine hell­gelb, der Halsschild kaum um ein Drittel breiter als lang. Unausgefärbte Stücke braungelb mit dunklem Kopf. Länge: 3—3% mm. Beim cf ist das 7. Sternit tief doppelbuchtig, die Mitte dreieckig vorgezogen , das 8. Sternit der Länge nach eingedrückt. D e u t s c h-0 s t a f r i k a : Wembäre-Steppe, am 29. Juni 1911 an Wasserlöchern von Herrn METHNER entdeckt.

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