Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)
Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika
STAPH YLINIDEN-FAU NA DES TROPISCHEN AFRIKA. 99 Oxytelus (Epomotylus) fulgens n. sp. In die Gruppe des sculptus GRAV. gehörig, im Habitus demselben ziemlich ähnlich, ausser anderem sofort durch den stark glänzenden Körper zu unterscheiden; von simulator EPP. ist die Art durch andere Skulptur ebenfalls leicht zu trennen. Dunkel rotbraun bis bräunlichschwarz, die Flügeldecken etwas heller, die Fühler rostbraun bis rostrot, das 2. und 3. Glied heller, die Taster und Beine hellgelb. Kopf viel schmäler als der Halsschild, zwischen den Fühlerwurzeln eingedrückt, der Eindruck hinten quer gefurcht, vorn gerundet, der Scheitel mit einem Grübchen, sonst kräftig und weitläufig punktiert ; die Augen sehr gross, fast die ganzen Seiten einnehmend. Fühler dünn, gegen die Spitze nur schwach und allmählich verdickt, das 1. Glied gegen die Spitze allmählich verdickt, die vorletzten mindestens so lang als breit. Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, fast um die Hälfte breiter als lang, nach rückwärts schwach verengt, an den Seiten ziemlich gleichmässig gerundet mit stumpfwinkligen Hinterecken, mit 3 starken Längsfurchen, wovon die mittlere schnurgerade von der Mitte des Vorderrandes kontinuierlich bis zur Mitte des Hinterrandes zieht, und dicht, sonst weitläufig und feiner punktiert. Flügeldecken etwas länger als der Halsschild, mässig kräftig und ziemlich weitläufig punktiert, weniger gestrichelt als bei den verwandten Arten, stark glänzend. Hinterleib glänzend, vereinzelt punktiert, äusserst fein quer gestrichelt, längs den Basalfurchen schmal chagriniert. Länge: 3—mm. Deutsch-Ostafrika: Arusha-Ju, XI—XII. 1905, Kibosho Borna Gombé ( KATONA). In der Sammlung des Budapester National-Museums und in meiner eigenen. Oxytelus (Epomotylus) abessinus n. sp. In die Nähe des Ox. simulator EPP. zu stellen, von demselben sowie den übrigen Arten jedoch schon durch die sehr feine Punktierung, sowie den gleichmässiger gewölbten viel feiner gefurchten Halsschild verschieden. Auch die Färbung ist recht charakteristisch. Bei ausgefärbten Stücken sticht die rötlichgelbe Färbung der Flügeldecken von dem übrigen dunkel pechschwarzen Körper stark ab. Die I übler sind rostbraun, die Basis und die Taster gelblichrot, die Beine hellgelb. Der Kopf ist fein und sehr weitläufig punktiert, der Scheitel nicht 8*