Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 13. (Budapest 1915)

Bernhauer, M.: Zur Staphyliniden-Fauna des tropischen Afrika

• STAPHYLINIDEN-FAUNA DES TROPISCHEN AFRIKA. 97 Körper, insbesondere durch schmäleren, nach rückwärts ziemlich stark verengten, vor den Hinterecken ziemlich stark ausgebuchteten Halsschild, weniger deutliche Grübchen vor den Hinterecken desselben und viel längere Flügeldecken leicht zu unterscheiden. In der Grösse und Gestalt mehr mit der vorigen Art ähnlich, jedoch viel dunkler, flacher, deutlicher punktiert, von anderer Halsschildform u. s. w. Die Farbe ist pechschwarz mit lichteren Fühlern und Beinen. Länge : 2 1/ 3 mm. Vom selben Fundorte. Ein einzelnes Stück. Espeson gigantulus n. sp. Ein Riese unter den sonstigen winzigen Arten (obwohl nur 3^—4 mm lang), so dass ich zuerst im Zweifel war, ob diese Art hierher zu stellen ist. Eine genaue Untersuchung führte jedoch zum Ergebnis, dass die Art alle charakteristischen Eigenschaften des Genus Espeson, den Habitus, die 3-gliedrigen Tarsen, den ungerandeten Hinterleib und die hinter der Mitte erloschene Halsschild-Bandlinie, endlich den hinten stark herz­förmig abgeschnürten Halsschild besitzt. Pechschwarz, lackglänzend, die Fühler und Mundteile rostrot, die Beine rötlichgelb, unausgefärbte Stücke rot. Kopf etwas schmäler als der Halsschild, gleichmässig gewölbt, fein und weitläufig punktiert. Fühler ziemlich gestreckt, das 8. Glied viel länger als das 2., die folgenden länglich knopfförmig, das 7. Glied doppelt so gross als das 6. und 8. Glied, das 9. und 10. kurz knopfförmig, das Endglied viel länger als das 10. Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, etwas breiter als lang, ausserhalb der unpunktierten Mittelzone ziemlich stark und wenig dicht punktiert. Flügeldecken viel länger als der Halsschild, länglich rechteckig, ähn­lich wie der Halsschild, aber doppelt weitläufiger punktiert. Hinterleib mässig stark und weitläufig punktiert. Deutsc h-0 stafrika : West-Usambara, im Februar 1912 von Herrn METHNER entdeckt. Planeustomus tropicus n. sp. In der Ivörpergestalt und Färbung mit Heijdeni EPP. vollständig übereinstimmend, jedoch kaum halb so gross, die Augen noch grösser und auch gewölbter, die Punktierung des Kopfes weniger weitläufig und mehr Annales Musei Nationalis Ilungarici. XIII. '

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