Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

VORARBEITEN ZU EINER MONOGRAPHIE DER N O TA CAN TH EN. 533 ziemlich breiten Längsfurche, die am Ocellenhöcker beginnt, aber die Fühler nicht erreicht. Untergesicht schwarz, wenig glänzend, mit gelblichweissen Härchen, die am Augenrande einen Saum bilden. Rüssel schwarz, Saug­flächen braun. Thoraxrücken glänzend schwarz, sehr fein zerstreut punktiert, mit anliegenden gelblichen Härchen, die zwischen Quernaht und Schild­chen dichter sind. Pleuren glänzend schwarz, die gelben Härchen sehr spärlich. Schildchen dem Thoraxrücken ähnlich gefärbt und behaart. Hinterleib glänzendschwarz, wie poliert, nur das erste Tergit an seiner ganzen Oberfläche und das zweite in der Mitte fein und dicht punktiert und deshalb matt. Die ganze Oberfläche der Tergite und Sternite mit sehr zerstreut stehenden gelblichen Härchen besetzt. Beine hellgelb ; Vorder­schenkel mit Spuren eines braunen Ringes auf der Mitte ; Mittelschenkel mit Ausnahme der Basis und Spitze schwarzbraun ; Hinterschenkel mit einem schwarzbraunen Ring, der fast so breit ist, wie die halbe Länge der Schenkel und lässt an cler Basis von cler Grundfarbe mehr frei, als an der Spitze. Behaarung weisslichgelb. Flügel an der ganzen Oberfläche mit mikroskopischer Behaarung, die die etwas bräunliche Farbe hervorruft. Adern gelb, nur die Subcostalis an ihrer Basalhälfte braun. Schwinger­knopf matt weiss, cler Stiel braun. Körperlänge: 2"1 —2*3 mm; Flügellänge: 2*3—2"5 mm. Drei Männchen und sieben Weibchen aus Tovenmongai. (Mus. Hung.) A n m e r k u n g. Ich möchte an dieser Stelle bemerken, dass die die mittlere Discoidalzelle vorne abschliessende Querader (Gabel cler vorderen Discoidalis oder die beiden Medianäste) starker Variation unterworfen ist, indem ihre Länge auch bei einer und derselben Art sehr verschieden sein kann. In meiner Zeichnung des Flügels von Diplephippium war diese kleine Querader ganz richtig gezeichnet, ist aber in der falschen Reproduction verschwunden. Wie aus der Fig. 64 zu sehen ist (bei einem Männchen dieser Art), sind die beiden Medianäste auf einer längeren Strecke vollkommen verschmolzen. Derselbe Fall kommt auch bei einer, wohl zu den Hermetiinen gehörigen Gattung vor. die ich später beschreiben werde. 3. Gnorismomyia n. g. Charakteristik nach dem männlichen Geschlecht. Kopf (Fig. 65) höher als lang (27: 18) und breiter als hoch (37: 27), vorne convex. Augen nackt, in beiden Geschlechtern durch die breite, beim Männchen parallelrandige Stirne getrennt, die beim Männchen ca. den 1/ 3 Teil der Kopfbreite einnimmt (7:37). Facetten des Männchens klein. Untergesicht stark rinnenförmig vertieft; Rüssel kaum vorstehend. Ocellenhöcker schwach entwickelt. Schläfenrand ausserordentlich schmal

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