Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Kertész, K.: Vorarbeiten zu einer Monographie der Notacanthen. XXIII-XXXV

.534 D! K. KERTÉSZ und nur am unteren Teil des Kopfes vorhanden. Fühler auf der Mitte des Kopfprofiles ; die beiden Basalglieder sehr kurz und da die Stime an der Stelle, wo die Fühler eingefügt sind, etwas eingedrückt ist, sind sie in Profilansicht garnicht sichtbar; das dritte Glied elliptisch, höher als lang, scheinbar fünfringlig, mit einer präapikalen, feinen, fast nackten Borste, die an Länge den halben Augendurchmesser kaum überschreitet. Hinterkopf am oberen Teil ausgehöhlt. Thorax wenig länger als breit, stark gewölbt, nach hintenzu abfallend. Quernaht sehr deutlich, tief. Präalarcallus sehr klein, spitz. Schildchen zu der Längsachse des Körpers in einem Winkel von ca. 25° geneigt, von oben gesehen gleichseitig drei­eckig, mit abgerundeter Spitze, sehr stark gewölbt, amBande sehr deutlich abgesetzt, mit mikro­Fig. 65. Kopf von Gnorismomyia flavicornis , skopisch kleinen Dörnchen be­n. g., n. sp. cf im Profile. waffnet. Hinterleib breit bimförmig, schwach gewölbt, an der breitesten Stelle breiter als der Thorax, an der Basis stark verengt. Die einzelnen Binge verwachsen, die Grenzen sind aber durch stark punktierte Linien angedeutet. Die Grenzen der Sternite sind besser ausgeprägt. Flügel nicht auffallend lang, aber den Hinterleib überragend. Yor­derast der Badialis etwas proximal (fast interstitial) der Cubitalquerader; Hinterast der Badialis und Cubitalquerader vorhanden. Die Discoidalis und der Yorderast der Posticalis schwach entwickelt. Im Allgemeinen entspricht die Aderung derjenigen von Abiomyia annuliiJes KERT. Typus : Gnorismomyia flavicornis n. sp. AnmerkuB g. Die hier beschriebenen drei Gattungen : Abiomyia , Abrosiomyia und Gnorismomyia sind einander ausserordentlich nahe ver­wandt und können bei oberflächlicher Betrachtung sogar für eine Art ge­halten werden. Der Gattung Abrosiomyia fehlt der Hinterast der Badialis, bei den andern zwei ist er vorhanden. Ausserdem haben alle drei Gattungen ganz verschieden gebildete Fühler und Schildchen. Gnorismomyia flavicornis n. sp. cf . Fig. 65. Glänzend schwarz. Stirne auf der Mitte nackt, am Augenrand schwach eingedrückt und hier mit einigen kurzen bräunlichen Härchen. Am Unter­gesicht von einem gelblichen Augensaum nur Spuren wahrnehmbar. Fühler dunkelgelb, die Borste schwarz. Thoraxrücken zerstreut fein punktiert

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