Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
380 B. POPPIUS der Aussenrand gelb, die äusserste Spitze schwarz, die Membran rauchig schwarzbraun mit rötlichen Venen, an der Basis und in der Mitte gelblich, die Unterseite braunrot, die Brüste an den Seiten heller, eine Fleckenreihe jederseits und die Apicalränder der mittleren Segmente auf der Unterseite des Hintereibes schmal schwarz, das Rostrum, die Fühler und die Beine gelb, die Basis des erstgenannten etwas verdunkelt, die Spitze desselben, sowie des zweiten Fühlerghedes und der Füsse schwarz, das dritte Fühlerglied braun mit breit gelber Basis, die Hüften rotbraun, die Schenkel an der Basis mehr oder weniger ausgedehnt rot überzogen, an der Spitze mit zwei roten Bingen, die äusserste Spitze der Schienen braun, die Basis rotbraun. Der Kopf ist vertical, die Stirn ist fein, in der Mitte etwas undeutlich gerandet, ohne deutliche Läugsfurche, beim $ etwa um 1/ 3 so breit als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind ziemlich gross, gar nicht granuliert. Das Rostrum erstreckt sich etwas über die Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Mitte der Vorderhüften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, das dritte um die Hälfte kürzer als das zweite (das letzte mutiliert). Der Halsschild ist etwas mehr als 1/ 3 kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten kaum gerundet; die Scheibe ist ziemlich gewölbt, sehr stark geneigt, ziemlich kräftig, aber weitläufig punktiert, die Calli kaum gewölbt, deutlich hervortretend. Das Schildchen ist kaum gewölbt, sehr fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren beim ? die Hinterleibspitze etwas überragend, der Clavus und das Corium runzelig und etwas dichter als der Halsschild punktiert. Die Schienen sind schwarzbraun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse deutlich kürzer als das zweite. — Long. 4, lat. 2 mm. Indien: Trichinopoly !, 6 ? Ç (Mus. Paris, et Helsingf.). Lygus Harmandi n. sp. Gedrungen, oben glänzend, anliegend gelb behaart. Gelb, die Stirn z. T. und der Halsschild vorne gelbbraun, die Spitze und die Seiten des Kopfes, ein Fleck jederseits vorne an den Calli auf dem Halsschilde, ein grosser, über die Mitte sich erstreckender Fleck auf dem Schildchen, das sonst hellgelb ist, ein Querfleck vor der Spitze auf dem Clavus, eine schief nach hinten und innen gerichtete Querbinde, die sich dann eine Strecke an der Clavalsutur fortsetzt und hier mit einer anderen Querbinde vor dem Apicalrande sich vereinigt, eine Querbinde in der Mitte und die äusserste Spitze auf dem Cuneus, die hinteren Brüste in der Mitte, der Hinterleib