Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

INDO-AUSTRALISCHE LYGUS-ARTEN. 381 unten mehr oder weniger ausgedehnt, die äusserste Spitze des ersten und die zwei vorletzten Fühlerglieder (das letzte mutiliert), die Spitze der Eos­trums und der Eüsse, die hinteren Hüften und die Basis der hinteren Schen­kel schwarzbraun, ein breiter Bing hinter der Basis des zweiten Fühler­gliedes und die Basis des dritten Gliedes gelb, die Membran gelbbraun, die Venen, ein kleines Fleckchen an der Spitze der grossen Zelle und ein Querfleck hinter der Cuneusspitze braunschwarz, zwei schmale Binge vor der Spitze der vorderen Schenkel und zwei breite Binge, der eine in der Mitte und der andere vor der Spitze, auf den Hinterschenkeln rotbraun. Der Kopf ist vertical, die Stirn fein gerandet, mit einer feinen Längs­furche, beim ? kaum breiter als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, sehr fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich fast bis zur Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, das dritte etwa um 1/ 3 kürzer als das zweite. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten leicht gerundet ; die Scheibe ist ziemlich gewölbt, stark geneigt, ziemlich dicht, aber sehr fein, etwas runzelig punk­tiert, die Calli flach, wenig scharf abgesetzt. Das Schildchen flach, fein, (|uer gerunzelt. Die Hemielytren beim $ die Hinterleibspitze ziemlich weit uberragend, der Clavus und das Corium viel weitläufiger und stärker punk­tiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, die Dorne aus kleinen, braunen Pünktchen entspringend; das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite. — Long. 4, lat 1*8 mm. Erinnert etwas an L. parcepunctatus POPP, aus Java, ist aber anders gefärbt mit dichterer und viel feinerer Punktur auf dem Halsschilde. — Scheint nahe mit L. pcitriiis DIST. verwandt zu sein, aber der Kopf und der Halsschild sind schwarz gezeichnet, das Schildchen die Membran und die Beine sind anders gefärbt und die Fühler anders gebaut. Indien: Sikkim!, Regenzeit, 1 ? , H. FRUHSTORFER (MUS. Vindob.) ; Darjiling!, 1 ? , HARMAND (MUS. Paris.). Lygus Gribodoi n. sp. Gedrungen, oben glänzend, anhegend gelb behaart. Gelb, das Schild­chen etwas heller, die Kopfspitze, ein Fleck in der Mitte an der Basis auf dem Schildchen, der Clavus innen bis über der Spitze breit, auf dem Corium der Aussenrand sehr schmal und ein Querfleck, der am Aussenrande voi­der Spitze entspringt und zuerst gerade nach innen verläuft, um sich dann nach hinten zu richten und in die innere Apicalecke auszluaufen, ein Fleck

Next

/
Oldalképek
Tartalom