Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

INDO-AUSTRALISCHE LYGUS­ARTEN. 377 Der Kopf ist vertical, die Stirn in der Mitte etwas undeutlich gerandet, ohne deutliche Längsfurche, beim Ç wenig breiter als der Durchmesser des Auges. Die Augen fein granuliert. Das Kostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Hinterhüften, das erste Glied fast die Mitte der Vorderhüften erreichend. Das erste Fühlerglied ist kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste. Der Halssch'ld ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte etwa dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist ziem­lich gewölbt und geneigt, fein, runzelig punktiert, die Calli undeutlich begrenzt. Das Schildchen ist fast flach, sehr fein, quer gerunzelt. Die He­mielytren die Hinterleibspitze etwas überragend, der Clavus und das Corium etwas dichter punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, die Dörnchen aus braunen Punkten entspringend, das erste Glied der Mittelfüsse (die Hinterfüsse mutiliert) kürzer als das zweite. — Long. 3*5, lat. 1'7 mm. Nahe mit L. basalis POPP, verwandt, die Farbe ist aber abweichend und die Fühler etwas anders gebaut; ausserdem ist die Stirn beim Ç breiter. Auch mit L. Schmiedeknechti REUT, verwandt, unterscheidet sich aber durch andere Farbe und hellere Fühler. Siid-Celebes : Samanga !, XI. 1895, 1 $, H. FRUHSTORFER (MUS. Hung.). Lygus pacificus n. sp. Ziemlich gedrungen, oben glänzend, gelb behaart. Gelb, der Kopf an den Seiten und mehrere feine Querstriche auf der Stirn rot, der Hals­schild an der Basis, das Schildchen, die helle Spitze ausgenommen, und der Clavus gelbbraun, auf dem letztgenannten die Scutellarsutur hinten, die Commissur an der Basis und die Spitze braunschwarz, die Mitte des Clavus und das Corium innen braun überzogen, der Apicalrand des letzt­genannten breit braunrot, der Cuneus innen an der Basis und der Innenrand schmal rotbraun, die Membran braunschwarz mit helleren Venen, die hinteren Brüste ausgedehnt und die hinteren Hüften braun, die Orificien des Metastethiums gelb, die Seiten des Hinterleibes unten mit einigen rotbraunen Punktreihen, die Spitze des Rostrums und des zweiten Fühler­gliedes (die zwei letzten Fühlerglieder mutiliert) braunschwarz, die Apical­hälfte der Hinterschenkel braun, die Spitze und zwei wenig scharf begrenzte Ringe vor derselben gelb, die Spitze der Füsse kaum verdunkelt. Der Kopf ist vertical, die Stirn in der Mitte undeutlich gerandet, ohne deutliche Längsfurche, beim $ nur wenig schmäler als der Durch­messer des Auges. Die Augen sind gross, fein granuliert. Das Rostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Basis

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