Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

374 B. POPPIUS der Yorderhiiften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist etwas kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite nicht voll dreimal so lang als das erste. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basal­rande breit, der letztgenannte fast dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten kaum gerundet; die Scheibe ist ziemlich gewölbt, stark geneigt, 1'ein und ziemlich dicht, runzelig punktiert, die Calli nicht scharf abge­setzt. Das Schildchen ist fast flach, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren überragen etwas die Hinterleibspitze, der Clavus und das Corium fast feiner punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt , die Dörnchen nicht aus dunklen Punkten entspringend, das erste Glied der Hin­terfüsse kürzer als das zweite. — Long. 3"8, lat. L8 mm. Ist nahe mit L. umbratus POPP, verwandt, die Farbe ist etwas ab­weichend, die Fühler sind etwas anders gebaut, die Stirn beim $ etwas schmäler und die Schienen nicht dunkel punktiert. Xeu-Hebriden !, 1 ? , PU. FRANÇOIS (MUS. Heising!). Lygus ventralis n. sp. Massig gestreckt, oben glänzend, Inliegend, gelb behaart. Gelb, auf dem Clavus die Scutellarsutur sehr schmal und die Basis cler Commissur, ein Fleck am Apicalrande innen auf dem Corium, die Spitze des Cuneus, die Mittelbrust in cler Mitte unci ausserdem an den Seiten, die Spitze des Bostrums, des ersten und des zweiten Fühlergliedes, cler Schienen und der Füsse sowie die zwei letzten Fühlerglieder, clie Basis des dritten aus­genommen, schwarzbraun, das Schildchen und das Corium innen gelb­braun, das Metastethium mit den Orificien braun, die Seiten des Hinter­leibes unten mehr oder weniger zusammenfliessencl braun gefleckt, clie Membran braunschwarz, mit hellen Venen, die grosse Zelle z. T., ein kleines Fleckchen innerhalb der Cuneusspitze und ein grösserer, quadrangulärer hinter derselben am Aussenrande hell (die hinteren Beine mutiliert). Der Kopf ist vertical, die Stirn in der Mitte undeutlich gerandet, mit einem flachen und wenig hervortretenden Längseindruck, beim $ etwas schmäler als der Durchmesser des Auges. Die grossen Augen sind kaum granuliert. Das Rostrum erreicht fast die Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Basis cler Vorderhüften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwas mehr wie dreimal so lang als das erste, die zwei letzten zusammen kürzer als das zweite, das letzte etwas kürzer als das erste. Der Halsschild ist etwa um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, cler letztgenannte fast dreimal so breit als cler Vorderrand, die Seiten kaum gerundet; clie Scheibe mässig gewölbt und geneigt, fein und ziemlich dicht, runzelig

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