Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten
370 B. POPPIUS hinten zu sich erstreckt, das Schildchen grünlichgelb, die Hemielytren gelb, die äusserste Spitze des Clavus und des Cuneus schwarz, beim cf ausserdem die Scutellarsutur und die Commissur bis über die Mitte auf dem Clavus, eine breite Längsbinde, die am Aussenrande vor der Mitte entspringt, dann schief zur Clavalsutur sich erstreckt und längs derselben sich bis zur apicalen Innenecke fortsetzt, sowie der Apicalrand auf dem Corium braun, die Membran braunschwarz mit hellen Venen, die Membranzellen, die Spitze ausgenommen, und eine abgebrochene Querbinde in der Mitte hell, die Unterseite gelb, der Aussenrand der Propleuren schwarz, beim c? ausserdem die Seiten der hinteren Brüste und ausserdem der Hinterleib unten ausgedehnt braunrot, das Rostrum, die Fühler und die Beine gelb, die Spitze des erstgenannten und der Füsse braunschwarz, das letzte Fühlerglied braun. Der Kopf ist vertical, die Stirn ist sehr fein gerandet, beim c? mit einer deutlichen Längsfurche, etwa 2/ 3 ( cT ) oder kaum x/ 3 ( $ ) schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, beim d* granuliert, beim J fast glatt. Das Rostrum erreicht fast die Spitze der Hinterhüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa dreimal so lang als das erste, beim d 1 etwas dicker als beim $ , das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite, das letzte etwas länger als das erste. Der Halsschild ist nicht voll um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte annähernd dreimal so breit, als der Vorderrand, die Seiten leicht gerundet; die Scheibe ist ziemlich gewölbt und geneigt, fein und mässig dicht, schwach runzelig punktiert, die Calli undeutlich abgesetzt. Das Schildchen ist fast flach, sehr fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren die Hinterleibspitze etwas ( ? ) oder ziemlich ( d" ) überragend, der Clavus und das Coricum dichter und etwas stärker punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse etwas kürzer als das zweite. — Long. 3'5 (d 1)—4 ( ? ), lat. 1-5 (c?)-2 (?) mm. Das d 1 ziemlich an L. erimensis POPP, erinnernd, aber durch die abweichende Farbe leicht zu unterscheiden. Das $ ist viel mehr abweichend. Luzon: Mt. Makiling!, 2 d* d 1, 1 ? , BAKER (MUS. Helsingf.). Lygus erimensis n. sp. Ziemlich gedrungen, oben glänzend, anliegend, gelb behaart. Gelb, Zeichnungen auf der Stirn, auf dem Clypeus, auf den Lorae, zuweilen auf den Calli des Halsschildes, zwei Binge an der Spitze der vorderen Schenkel und die Basis der vorderen Schienen rot, der Halsschild, ein Längsfleck