Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)

Poppius, B.: Zur Kenntnis der indo-australischen Lygus-Arten

INDO-AUST R A LISCH E LYGUS­ART EN. 857 ein Längsfleck vorne in der Mitte der Scheibe auf dem Halsschilde und das Schildchen grünlichgelb, die Scutellarsutur breit und die Commissur auf dem Clavus schmal braunschwarz, ein Fleck in der Mitte an der Basis auf dem Schildchen, eine breite Querbinde vor der Mitte, welche sich längs der Clavalsutur bis zur inneren Apicalecke fortsetzt, und der Apicalrand auf dem Corium, die Mittelbrust, die Seiten der Hinterbrust und des Hinter­leibes unten sowie die Apicalhälfte der Hinterschenkel braun, die letzt­genannte gelb gefleckt, die Hemielytren sonst, die Vorderbrust, die Hinter­brust in der Mitte, die Unterseite des Hinterleibes, das Bostrum, die Fühler und die Beine gelb, die Spitze des Rostrums und der Füsse braun­schwarz, die zwei letzten Fühlerglieder braun, die Membran braunschwarz mit hellen Venen, die Basis und eine etwas abgebrochene Querbinde in der Mitte hell. Der Kopf ist vertical, die Stirn gerandet, mit einer Längsfurche, beim cf fast um 2/ 3 schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Augen sind gross, granuliert. Das Bostrum erstreckt sich bis zur Spitze der Hinter­hüften, das erste Glied die Basis der Vorderhüften etwas überragend. Das erste Fühlerglied ist deutlich kürzer als der Kopf von vorne gesehen, das zweite etwa 3 %-mal so lang als das erste, das dritte etwa um die Hälfte kürzer als das zweite, das letzte etwas länger als das erste. Der Halsschild ist fast um die Hälfte kürzer als am Basalrande breit, der letztgenannte nicht voll dreimal so breit als der Vorderrand, die Seiten fast gerade; die Scheibe ist massig gewölbt und geneigt, fein und ziemlich weitläufig, etwas runzelig punktiert, die Calli wenig deutlich abgesetzt. Das Schildchen ist kaum gewölbt, fein, quer gerunzelt. Die Hemielytren beim cf die Hinter­leibspitze ziemlich weit überragend, der Clavus und das Corium sind stärker und dichter punktiert als der Halsschild. Die Schienen sind braun­schwarz bedornt, das erste Glied der Hinterfüsse kürzer als das zweite. — Long. 3*5, lat. 1*5 mm. Vielleicht ist die vorliegende Art das cf von A. nigrigenis POPP. Die so charakteristisch gefärbten Hinterbeine sind beim $ der letztgenannten Art leider mutiliert. — Vom cf clés L. luzonicus POPP, durch die Farbe leicht zu unterscheiden. Philippinen : Los Banos !, 2 cf cf , BAKER (MUS. Helsingf.). Lygus luzonicus n. sp. Mehr ( $ ) oder weniger ( cf ) gedrungen, oben glänzend, anliegend, gelb behaart. Der Kopf braungelb, an der Basis gelb, die Clypeusspitze und die Lorse, sowie der Halsschild schwarz, auf dem letztgenannten vorne in der Mitte ein gelber Längsfleck, der sich bis zur Mitte der Scheibe nach Annales Masel Nationalis Hungnriei. XII.

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