Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 12. (Budapest 1914)
Matsumura, S.: Beitrag zur Kenntnis der Fulgoriden Japans
ZUR KENNTNIS DER FULGORIDEN JAPANS. •285 J. Letztes Bauchsegment am Hinterrande gerade; Scheidenpolster dunkel, kurz, cylindrisch, an der Spitze etwas verschmälert und an der unteren Endecke mit einem gelblichen zapfenförmigen Anhange. Länge : d* 4'5 mm., ? 5*3 mm. Hab. — Formosa (überall häufig). 2. Paranisia nigricans n. sp Der Form und Zeichnung nach der vorigen Art sehr ähnlich, aber dadurch charakterisiert, dass cler Mittelkiel der Stirn gegen die Spitze hin nicht verbreitert ist; Mesonotum stets dunkelbraun, oft mit gelblichem Mittelkiele ; Elytren viel kürzer, dunkler getrübt, der Clavus an der Basis mit viel zahlreicheren Körnchen, der innere Nerv an der Basis mindestens mit 7 Körnchen. d" . Genitalplatten nicht divergierend, in der Mitte etwas verbreitert; letztes Bauchsegment am Hinterrande in der Mitte mit einem kleinen Fortsatz. Ç . Scheidenpolster von unten gesehen stumpfkegelförmig, an der Spitze comprimiert, etwas divergierend und etwas nach oben gebogen. Länge: d 1 4 mm., J 4'5 mm. Hab. — Formosa (Shinsha, Shoka, Binkiho, Hoppo, Tainan), vom Verfasser in zahlreichen Exemplaren gesammelt. 3. Paranisia frequens n. sp. Der Form und Färbung nach der P. formosana sehr ähnlich, unterscheidet sich aber wie folgt : Körper viel kleiner und heller gefärbt. Stirn einfarbig gelb, der Mittelkiel gegen die Spitze hin nicht verdickt, in der Nähe der Clypeusnaht nur etwas verdunkelt. Die Körnchen an der Basis der Elytren etwas grösser ; Elytren viel kürzer. d* . Genitalplatten gelblich, in der Mitte etwas verdickt, fast rechtwinkelig nach oben gebogen, divergierend und am Ende zugespitzt. ? . Scheidenpolster fast wie bei formosana, aber der Anhang am Ende länger, spitziger und etwas aufwärts gerichtet. Länge : d 1 3*5 mm., Ç 4 mm. Hab. — Formosa (Tansui Hokuto, Shoka, Taikokan, Hoppo, Koshun) ; zahlreiche Exemplare in meiner Sammlung. Sonstiger Fundort : Singapore, ein $ Exemplar vom Verfasser erbeutet. Eponisia nov. gen. Der Form nach der Gattung Paranisia m. sehr ähnlich, weicht aber von dieser wie folgt ab: Stirn schmal, am Ende kaum erweitert, in der Mitte ohne Längskiel, vor der Clypeusnaht gewöhnlich mit einer Ocelle.