Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
CHL0R0PIDJ3. 83 ziemlich breiten glänzend schwarzen Längsstreifen. Behaarung sehr spärlich schwarz. Schildchen oben etwas abgeflacht mit zwei grossen und zwei kleinen schwarzen Borsten. Brustseiten mit den vier normalen schwarzen Flecken. Schwinger elfenbeinweiss. — Kopf gelb, breiter als der Thorax; Hinterkopf auf der Mitte breit braun. Stirn von der Breite eines Auges mit glänzendgelbem grossen, fast die Augen und den vorderen Stirnrand berührenden ganz glatten Scheiteldreieck, das vorne an der Spitze rothgefärbt ist mit schwarzem Ocellenhöcker. Fühler schwarz, das dritte Glied ungefähr l 1 2-mal so lang wie breit mit Andeutung einer oberen Ecke und deutlich pubescenter Borste. Taster und oberer innerer Mundrand schwarz. — Hinterleib breit, kurz und kegelförmig zugespitzt, glänzend schwarzbraun, an der Wurzel durchsichtig gelblich. Beine gelb ; Hinterschenkel an der Wurzelhälfte, Yorderschienen und Tarsen schwarz, an den übrigen Beinen die zwei etzten Tarsenglieder ebenfalls. Flügel glashell mit streifenartiger Bräunung am Yorderrande zwischen der Bandader und der zweiten Längsader und einem sich daran schliessenden Bandfleck, der die Randader bis zu ihrem Ende begleitet, ähnlich wie bei der Art Chr. delicatum ; die kleine Querader steht etwas vor der Mitte der Diskoidalzelle; die Entfernung beider Queradern von einander ist grösser als der letzte Abschnitt der fünften Längsader. 1 3A mm. lang. 1 Exemplar von Neu-Guinea : Sattelberg, Huon Golf (Brno), Ung. Nat. Museum. Loxotaenia nov. gen. (Xojjôç quer und Ta-.vta Streifen.) Typische Art : Lagaroceras gracile MEIJERE. Dies Thier hat zweifellos einige Aenlichkeit mit meinem Lagaroveras megalops, aber DE MEIJERE fand auch schon ohne Typenvergleichung heraus, class meine Gattungsdiagnose nur theilweise passe. Die Abweichungen von Lagaroceras sind folgende : der ganze Körper mit Schildchen ist schwarz, nicht streifig gefärbt und die Beborstung mit Ausnahme zwei kleiner Schildbörstchen ganz verschwunden ; die Brustseiten sind nicht gefleckt und glänzend, sondern, was in der ganzen Familie bei keiner Gattung vorkommt, durch einen matt bestäubten Querstreifen ausgezeichnet ; das Scheiteldreieck ist weit grösser und breit trapezförmig ; das dritte Fühlerglied weit länger, aber gleich breit, nicht an der Spitze verjüngt und unten nicht bauchig vortretend, mit einer nackten dunklen, nicht weissen Borste geziert. — Diese Unterschieile la3sen eine Vereinigung mit den bisher bekannten Arten der Gattung Lagaroceras nicht zu. 6*