Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
9 -2 TH. BECKER 62. Loxotaenia gracilis MEIJERE. [Lagaroceras .] Taf. I. Fig. 18. Nach MEIJERE : Von schmaler Gestalt, fast nackt. Stirn fast ganz von dem glänzend schwarzen Scheiteldreieck eingenommen, welches hinten den Augenrand erreicht und sich vorn breit bis zur Fühlerwurzel erstreckt ; die übrig bleibende schmale Parthie zwischen Fühlerwurzel und Augenrand matt schwarzbraun, weisslich schimmernd. Fühler bedeutend verlängert, länger als das Untergesicht, das erste Glied mehr als halb so lang wie das zweite ; letzteres halb so lang wie das dritte, welches überall gleich breit und am Ende abgestutzt ist. Die Fühler sind schwarzbraun, nur innen und unten bisweilen etwas röthlich. Fühlerborste nackt schwarz. Untergesicht glänzend schwarz, die schmalen Fühlergruben und Wangen weissschimernd. Thorax schwarz, ziemlich glänzend, namentlich hinten und auf dem Schildchen gelblich bereift, am Seitenrande vor der Flügelwurzel mit einem dreieckigen weissschimmernden Flecken, welcher sich nach unten striemenförmig bis zu den Mittelhüften fortsetzt; die Brustseiten im übrigen schwarzbraun. Schildchen mit zwei kurzen Borsten. Hinterleib glänzend schwarz, nach hinten allmählig verschmälert. Hüften und Schenkel glänzend schwarz, letztere bis auf die Spitze ; die Schienen und Tarsen rothgelb, die Schienen mit weissem Schimmer, die zwei letzten Tarsenglieder schwarz ; auch die Yorderhüften weissschimmernd. Flügel glashell, die vierte Längsader jenseits der hinteren Querader sehr unscheinbar ; die Diskoidalzelle sehr schmal ; zweite und dritte Längsader ziemlich lang und gerade. Schwinger gelb. Körperlänge 2-5 mm., Flügellänge kaum 2 mm. Einige Exemplare von Java: Semarang, Januar (JACOBSON), Museum von Amsterdam, und 15 Exemplare von Formosa: Chip-Chip, Januar (SAUTERS, Ungar. Nat. Museum. Euryparia nov. gen. (èupùç breit und fjrcapeia die Wange.) Diese Gattung hat mit Lagaroceras einige Aenlichkeit, ist aber durch andere Form der grossen Fühler und durch die sehr breiten Backen bei kleinen runden Augen anders gebildet. — Klein mit grossem Kopf und sehr grossen breiten Fühlern. Augen nackt, rund; Backen fast so breit wie das Auge hoch ; die Stirn ist am Scheitel breit, verschmälert sich aber erheblich nach den Fühlern hin ; die Fühlerborste sehr fein nackt, aber weiss, nur an der Wurzel schwarz. Tho-