Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)
Becker, T.: Chloropidae. Eine Monographische Studie. III. Teil. Die indo-australische Region
9 -2 TH. BECKER breit, fast doppelt so breit wie das dritte Fühlerglied. — Hinterleib glänzend pechbraun bis schwarz. Schwinger elfenbeinweiss. Beine rostgelb mit bräunlichen Tarsen ; mitunter liegt auch auf Schenkeln und Schienen ein bräunlicher Wisch. Flügel wasserklar; zweiter Randaderabschnitt nicht länger als der dritte. I 1/® —2 mm. lang. Aus Australien : 2 Exemplare aus N.-S.-Wales, Townsville (BÍRÓ), Ungar. Nat. Museum ; ferner 25 Exemplare von Formosa : Tainan Februar (SAUTER). Anmerkung. Die Exemplare von der Insel Formosa haben mitunter etwas dunklere Hinterbeine (Schenkelspitze und Schiene) eine etwas schmälere Stirn und stets weisse Schildborsten ; eine andere Art ist aber daraus nicht herzuleiten. 60. Assuania grossiseta n. sp. Der vorigen ähnlich, aber zunächst ein gut Stück dunkler, so dass das dritte Fühlerglied ganz schwarz ist; est ist überdies etwas schmäler als bei der vorigen Art und zeichnet sich vor allen anderen noch besonders dadurch aus, dass die Fühlerborste verhältnismässig sehr dick ist. Taster verdunkelt ; dann sind die Backen weit schmäler, nicht breiter als das dritte Fühlerglied ; die Brustseiten ganz verdunkelt, ferner sind die Beine fast ganz schwarzbraun, nur Kniee und Schienenenden etwas rostbraun. 2 mm. lang. 1 Exemplar von Australien : N.-S.-Wales, Mt. Victoria (BÍRÓ), Ung. Nat. Museum. Chromatopterum BECK. Wir haben es hier mit einer Form zu thun, die sich der afrikanischen Chr. delicatum sehr nähert ; namentlich sind die Flügel dieselben mit ihrer der Flügelwurzel nahegerückten kleinen Querader, der kurzen Vorderrandzelle und der streifenartigen Schwärzung des Vorderrandes. Der Kopf mit den grossen Augen und dem etwas verlängerten dritten Fühlergliede ist auch derselbe, aber die Fühlerborste ist bei der hier vorliegenden Art deutlich pubescent, kurz behaart, während sie bei der afrikanischen Art nackt ist. Das Schildchen ist oben ein wenig abgeflacht, hat aber nicht die beiden bei Chloropisca Lw. karakteristisch dicht zusammenstehenden Endborsten, sondern zeigt eine Beborstung wie bei Chlorops. Der Thoraxrücken ist gestreift wie bei den echten Chlorops- und Chloropisca-Arten. Ich glaube, dass hier die Behaarung der Fühlerborste kein gattungstrennender Faktor sein darf und rechne die nachstehend beschriebene Art mit zur Gattung Chromatopterum. Gl. Chromatopterum pubescens n. sp. Thorax und Schildchen gelb ; ersterer auf dem Bücken mit drei