Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 9. (Budapest 1911)

Méhely, L.: Systematisch-phylogenetische Studien an Viperiden

198 L. v. J1ÉHELY Farbenkleid. Oberseite hell bräunlich, meist mit einem grünlichen Stich; auf den Flanken dunkler, zu beiden Seiten des Dorsalbandes bräunlich- oder weissgelb aufgehellt. Auf der Oberseite des Kopfes befinden sich dunkel­braune bis fast schwarze Flecken, die insgesamt ungefähr die Gestalt eines Andreaskreuzes (X) ergeben. Sind die Flecken rein entwickelt, so sind sie folgendermassen vertheilt: je einer befindet sich auf der Grenze zwischen den beiden Canthalia und den anschliessenden Praefrontalia, ein medialer Flecken liegt auf dem Frontale, ferner je ein bogenförmiger Streifen zu beiden Seiten des Kopfes, der am Supraoculare entspringt, dann auf das Parietale hinüberzieht und sich daselbst nach aussen wen­dend am Hinterkopf bis zur lateralen Makelreihe herabsteigt. Die beiden letzteren Streifen, deren Concavität meist noch eine rundliche Makel umgürtet, nähern sich auf den Parietalien fast bis zur Berührung und bilden insgesamt das Kopfkreuz. Zwischen den Hinterschenkeln des Kopfkreuzes entspringt das hell- oder dunkelbraune, öfters olivgrün an­gehauchte Dorsalband, welches stellenweise, obwohl meist nur am Yorder­körper, aus sechseckigen Makeln besteht, die durch tiefe Ein­buchtungen der hellen Grundfarbe derart getrennt werden, dass sie meist nur mit ihren medialen Spitzen zusammenhängen, stel­lenweise aber auch vollkommen isoliert sein können. Das Dorsalband nimmt meist nur die Breite von sieben Schuppenreihen ein und wird zu beiden Seiten von einem scharf abstechenden schwarzen Saum continuirlich oder wenigstens an den Ausbuch­tungen eingefasst. Seitentheile des Kopfes hell graubraun, Lippenschilder, Kinn, Kehle und Yordertheil des Halses gewöhnlich einfarbig weiss, ausnahmsweise können aber einige Supra- und Sublabialschilder (meist das 4. und 5.), namentlich bei jüngeren Stücken, einen mehr oder weniger deutlichen dunklen Hinterrand erhalten und auch die seitlichen Kehlschuppen spurweise dunkelgerandet sein. Neu­geborene Stücke haben einfarbig weisse Lippenschil­der, ein weisses Kinn und weisse Kehle. Der Postocularstreifen beginnt am Auge, durchquert das letzte Supralabiale und verlängert sich gewöhnlich auf die Hals­seite; hinter dem letzten Supralabiale verbindet es sich ge­wöhnlich mit dem Hinter Schenkel des Kopfkreuzes (Taf. III, Fig. 1 und 2) ; von unten schliessen an den Postocularstreifen die hinteren, weissgefärbten Supralabialia an, doch niemals so streifen­artig wie bei V. Renardi. Auf der Flanke wird der Postocularstreifen

Next

/
Oldalképek
Tartalom