Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

86 "WILHELM GUGLER hervorhebt. FIORI führt sie wieder ein und zwar als Varietät, die mit uni flora (i. e. genuind) und nervosa (i. e. valida ) gleichwertig sein soll. Die Wahrheit dürfte in der Mitte liegen ; 1 ich halte sie für eine in der Bildung begriffene Rasse, die in systematischer wie geographischer Hinsicht der typischen nervosa nahe steht. Sie ist nicht eine bloße Standortsmodifikation d. h. ein Erzeugnis höherer Lagen, wie mehrfach 2 angenommen wurde, da sie in charakteristischer Ausbildung auch an tieferen Stellen vorkommt. Auch bezüglich der ästigen Exemplare dieses Formenkreises weicht meine Ansicht von der BRIQUET'S und FIORI'S in­sofern ab, als ich sie nicht als selbständige Varietäten, sondern nur als unwesentliche Formen auffassen kann. Sie finden sich nämlich — soviel ich beobachten und aus der Literatur ersehen konnte, stets mit unverästelten Stücken gemeinsam, natürlich können sie stellenweise letztere auch an Individuenzahl übertreffen. Die Tabelle der Unterarten und Varietäten sowie Bemerkungen über Synonymie und Formen der Centaurea uniflora L. sensu lato siehe unter Nr. 26. 25. C. Kerneriana JKA. — 3 Bg. ; 2 Ex. sammelte JANKA am loc. class, (thracischer Balkan bei Kalofer), das dritte stammt aus Rumelien (gesammelt von FRIVALDSZKY). 26. C. uniflora L. — Uber die Zusammengehörigkeit der C. uni­flora L. sensu stricto mit C. nervosa WILLD. zum Formenkreis C. uni­flora L. sensu lato siehe unter Nr. 24. Tabelle der Unterarten und Varietäten der Centaurea uniflora L. sensu lato. A) Pflanze grau- bis weißülzig, nur selten etwas verkahlend ; Blätter am Grunde abgerundet oder etwas verschmälert _______ C. eu-unißora (sbsp.). I. Schuppen von den hellen Anhängseln völlig verdeckt genuina (BBIQU.) (var.). II. Schuppen von den dunklen Anhängseln nicht völlig verdeckt, nament­lich im unteren Teil des Köpfchens, der deshalb stets schwarz 3 und grün gescheckt aussieht _______ Tineana (GBEMLI ex BBIQU.) (var.). B) Pflanze grün, rauhhaarig, Blätter meist am Grunde abgestutzt. C. nervosa (WILLD.) ROUY (sbsp.). I. Stengel steif aufrecht ; Blätter ± breit, an der Basis breit abgestutzt, oft öhrchenförmig ; Anhängsel völlig zurückgekrümmt _ _ valida (var.). 1 Ähnlich auch ROUY 1. c. Vgl. die vorausgehende Fußnote. 2 So vor allem RCHB. FIL . Icon. 3 Oder doch dunkelbraun.

Next

/
Oldalképek
Tartalom