Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1908)

Gugler, W.: Die Centaureen des Ungarischen National-Museums. Vorarbeiten zu einer Monographie der Gattung Centaurea und ihr nächst verwandten Genera

DIE CENTAUREEN DES UNGARISCHEN NATIÜNAL1IUSEUM8. 87 II. Stengel aufsteigend ; Blätter schmal, an der Basis oft etwas verschmä­lert,-Anhängsel weniger zurücfegekrümmt. Thomasiana (GREMLI ) (var). Die verwendeten Bezeichnungen sind teils einer Erklärung nicht bedürftig, teils durch BRIQUET und FIORI gerechtfertigt; ersterer stellte auch die Synonymie in so klarer Weise zusammen, daß sie hier über­gangen werden kann. Nur bezüglich der Jacea plumosa LAM. ist eine Bemerkung nötig, da man oft diesen Namen statt : C. nervosa WILLD. findet, so bei A. KERNER in Österr. bot. Z. XX. ; Sched. ad fl. exs. Au.­Hung. ; SIMK. En. fl. Transs. ; FRITSCH Exc.-FL. f. Österr. ; HAL . in Bull, de l'herb. Boiss. VI. ; Consp. fl. GRAEC. II. etc. 1 Die C. nervosa , W'ILLD. ist entgegen den KERNER'schen Ausführungen (Österr. bot. Z. XX. p. 44. [1870') nicht mit der Jacea plumosa LAM. Fl. fr. identisch, sondern letztere umfaßt außer ihr auch noch C. pectinata L. und C. uni flora L.' 2 Es erübrigt noch, die systematisch minder bedeutenden Abweichun­gen aufzuführen, die in obiger Tabelle fehlen. A) C. eu-uniflora. I. Genuina. Mit ihr deckt sich FIORI' s var. typica. Astige, mehrköpfige Exemplare bilden die f. pluricephala (FIORI 1. c. pro var.). B) C. nervosa. I. Valida. Ästige, mehrköpfige Exemplare bilden die f. phrygioides (BRIQU. pro var.), diese kommt ohne und mit Strahlblüten vor : sbf. flosculosa (BALB. ap. WILLD. Spec. pl. III. als Art) und sbf. radiata : FIORI 1. c. ; = var. ramosa ROUY Fl. d. Fr.) ; da letztere Form die weitaus häufigere ist, halte ich die Neubenennung durch BRIQUET für A ollständig gerecht­fertigt. Die f. ramosa (GIB. et PIR. ex FIORI), die nur einen Seitenast haben soll, ist wohl sicher als Synonym der /'. phrygioides zu betrach­ten. P. p. mit dieser Form, p. p. mit dem Typus identisch ist die C. Daridovii URUM., von der ich WAGNER'SCIIC Originale sah. Lus. era­diata mh. (= var. capitata KOCH Syn.) ist eine typische d. h. unverästelte valida, der die strahlenden Randblüten fehlen. Auch bei dieser Pflanze veranlaßt häufig der höhere Standort eine Dunkelfärbung der Anhängsel, wenn auch lange nicht so ausgeprägt wie bei C. nigrescens WILLD. 4 und C. Bhaetica MOR. Solche Stücke bilden zum größten Teil die von SIEBER als C. Ben nii ausgegebenen Exsikkaten ; sie finden sich nament­lick in Kärnthen, Ungarn, den Walliser Alpen und Rumelien. In guter Ausprägung dürfte diese Variation immerhin als Form zu bewerten 1 Auch ich gebrauchte früher in schedis diesen Namen d. h. Centaurea plu­mosa (LAM.) A. KERNER. 2 Vgl. BRIQUET 1. c. p. 103. : i Die gleichnamige Benennung in RCHB. FL. exc. bezieht sich auf nigrencens­Formen. * Vgl. namentlich sub Nr. 20 unter C. eu-nigrescens var. dubia (SUT .) mh.

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