Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae
5-20 TH. BECKER ZETTEÜSTEDT bei der Beschreibung von boletina p. 2722 hervorhebt, ist die geringere Grösse und die nicht gefleckten Queradern bei derselben ; ornata wird mit l'/* —lVa lin., boletina nur von 3 í lin. Länge angegeben. Bei den mir vorliegenden Exemplaren aus ZETTERSTEDT'S Sammlung messe ich bei ornata 2 1 a, bei boletina 2 mm. Länge: auch sind die Queradern bei letzteren braun umsäumt, wenngleich nicht ganz so deutlich als bei ersterer. Das Männchen von boletina entspricht auch in der Beinfärbung durchaus dem Männchen von ornata: die Beine der Männchen sind etwas heller als bei den Weibchen. Ich halte boletina für identisch mit ornata ZETT. Ob die Art. welche HENDEL im Wiener Museum als boletina ZETT. angesehen bat, eine andere Art ist, kann ich von hieraus nicht beurteilen. Schon LOEW hat in der Stettiner Ent. Zeitung 1843, p. 324 auf die wahrscheinliche Übereinstimmung von ornata ZETT. mit maeulata MEIG. hingewiesen. ZETTERSTEDT kritisirt zwar diese LoEw'sche Ansicht 1. c. p. 2720 observ. und versucht seine Art aufrecht zu halten. Meiner Ansicht nach behält LOEW Becht; die variirende Beinfärbung ist lediglich Geschlechts-Unterschied. Milichia forrnom Lw. Die ZETTERSTEIVR'schen Exemplare stimmen mit den LoEw'schen Typen überein und bilden, zusammen mit der Ochthiphila Htorella var. b. FALL, (teste ZETT.) die typische Form für Neoalticomerus HENDEL. Milichia picta Lw. ist der Beschreibung nach sicher eine Od) nia. Milichia pulchra ZETT. Das typische Exemplar habe ich zwar nicht gesehen; die Beschreibung entspricht aber so vollständig dem Aeoalticomerus formosus Lw., dass irgend ein Zweifel an der Identität nicht mehr übrig bleibt; auch ZETTERSTEDT, siehe Dipt. Sc. VII 27^4 hat dies schon vermuthet. Milichia larvata ZETT. Die Type habe ich gesehen; sie ist zwar sehr verstaubt und eingesponnen, man sieht jedoch noch die Stellung der Frontorbitalborsten, die weit vorgeschobenen Taster und 4 Dorsocentralborsten, ausserdem Flügel und Beine. Es unterliegt keinem Zweifel, dass ZETTERSTEDT. der das Männchen von Phyllomyzu securicornis FALL., siehe observatio p. 1957. früher nach FALLEN'schen Typen beschrieben, hier die ihm damals noch unbekannten Weibchen als solche verkannt und als neue Milichia-Art beschrieben hat. Milichia tamaricis B IGOT . Was diese Art vorstellt, ist mir durchaus zweifelhaft geblieben, da mir die Type leider nicht zur Ansicht zur Verfügung stand ; aus der Beschreibung alleine kann keine Schlussfolgerung gezogen, nicht einmal die Zugehörigkeit zur Familie gefolgert werden. Milichia pa 'posa ZETT. ist, wie schon SCHINER vermuthete, mit