Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae

die dipteren-gruppe milichinae. ö l 9 M. Indens WAHLE, identisch. Herr Dr. SIMON BENGTSSON hatte die Güte, die Typenvergleichung in Lund vorzunehmen und ich habe dies später durch eigene Anschauung bestätigt gefunden. Lobioptera margaritata oder marginal a M IK . ist nur das Weibchen von Milichia speciosa MEIG., wie LOEW bei Beschreibung seiner Art decora (1870) schon angeführt. M IK hat auch selber gegen LOEW'S Auf­fassung später niemals Einwendungen erhoben. Lobioptera Tieft M IK . Vergleicht man die Beschreibung von Milichia argyrogastra PERRIS mit der MIK'schen Art. so findet man eine so grosse Übereinstimmung, dass man auch ohne Benutzung der PERRIS' sehen Type zu der Annahme gedrängt wird, dass beide Arten gleich sind. Wie ich aus einer Notiz entnehme, scheint auch HENDEL der­selben Ansicht zu sein. Milichia minuta WALK, ist bei der kurzen Beschreibung mangels der Type nicht zu deuten. Desnutmetopa sordida FALL, (nec sordidum). Als Nachtrag zu der von mir in der Wien. Entom. Zeit. 1906. p. 2 gegebenen Synonymie möchte ich noch bemerken, dass mir erst jetzt in einer kleinen Sen­dung des Dr. V ILLENEUVE das Männchen dieser anscheinend seltenen Fliege bekannt geworden ist und somit ist mir auch die Notiz ver­ständlich geworden, welche ZETTERSTEDT 1. c. p. 2785 in seiner observ. gibt: «In litteris d. 8 Mártii 1842 datis mihi scripsit Professor WAHL­BERG: Palpalia mea forsitan est mas Madizae sordidae FALL. — lila (palpalia c?) differt a femina, quam antehac ut Mad. sordidam consi­deravi, per palpos maximos cochleariformes et tibias posticas versus apicem dilatatas. » Das Männchen hat an der Spitze nach aussen hin stark dreieckig erweiterte Hinterschienen und breite vorgestreckte Taster, die beim Weibchen erheblich kleiner sind. WAHLBERG'S Vermuthung von der Zu­gehörigkeit beider Arten und Geschlechter ist durchaus begründet. Eine Art Agromyza palpalia WAHLBERG ist aber nirgends beschrieben, der Name ist daher nur als nomen in collectione anzusehen. Tephritis argentea FBR. Syst. Antl. 323. 32. (1805) aus S.-Asien, Amboina. Die FABRicius'sche Type befindet sich im Kieler Museum, es sind aber nur noch Beste vorhanden : der Mittelleib z. Th., Schwinger, Schüppchen, ein Flügel. Durch freundliche Yermittelung des Herrn Dr. BRECKNER,, Assistenten am zoologischen Institut der Universität Kiel, wurden mir diese Typenreste zur Ansicht gesandt. Schwinger und Schüppchen sind schwarzbraun. Flügel farblos, die dritte und vierte Längsader etwas convergirend, der letzte Abschnitt der vieiten Längs­ader ungefähr doppelt so lang als der vorletzte.

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